08.01.2006 13:35 |

Schwere Skiunfälle

Deutscher starb auf Tiroler Ski-Piste

Beim Aufprall auf einen Felsen im Skigebiet Kühtai im Tiroler Bezirk Imst hat ein deutscher Skifahrer einen Genickbruch erlitten. Der 23-Jährige war mit einem Freund im freien Skiraum unterwegs. In einer Höhe von 2.300 Metern kam der Wintersportler zu Sturz und prallte mit dem Kopf gegen den Felszacken. Der Notarzt konnte nur noch den bereits eingetretenen Tod feststellen. Ein tragisches Ende haben am Samstag auch Werbeaufnahmen mit Motorschlitten im Skigebiet Ischgl im Tiroler Paznauntal genommen.

Ein 16-Jähriger prallte gegen eines der Fahrzeuge, das sich unterhalb einer Kuppe befunden hatte und erlitt schwerste Verletzungen. Der junge Deutsche musste in ein Krankenhaus geflogen werden. Für die Aufnahmen im Skigebiet hatte eine Werbeagentur zwei Motorschlitten mit zwei einheimischen Fahrern angeheuert, die den Auftrag hatten, die Models mit dem Motorschlitten den Berg rauf und runter zu fahren.

Als sich einer der Motorschlitten unmittelbar unterhalb der unübersichtlichen Kuppe befand, sprang der zufällig vorbeikommende Skifahrer über die Kuppe und prallte gegen den Motorschlitten. Durch die Wucht des Aufpralles wurde der Schüler mit samt der Bindung aus dem Ski gerissen und die Piste hinuntergeschleudert. Der Jugendliche blieb mit schwersten Unterschenkelverletzungen (offene Brüche) liegen. Der 27-jährige Lenker des Motorschlittens und der Auftraggeber müssen nun mit einer Anzeige bei Gericht rechnen

Samstag, 15. Mai 2021
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