14.06.2014 12:44 |

Mehrere Verletzte

Tote bei Anschlag auf Waffenmarkt in Ostsyrien

Bei einem Bombenanschlag auf einen Waffenmarkt in Syrien sind am Samstag zahlreiche Menschen getötet worden. Das syrische Staatsfernsehen sprach von 30 getöteten "Terroristen". Die Formulierung nutzt die Staatsführung zur Bezeichnung der gegen sie kämpfenden Rebellen im Land. Laut Fernsehen galt der Anschlag einem Waffenmarkt in der ostsyrischen Provinz Deir ez-Zor nahe der Grenze zum Irak.
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Ein örtlicher Vertreter der gegen Syriens Staatschef Bashar al-Assad kämpfenden Aufständischen sagte der Nachrichtenagentur AFP, auf einem Straßenmarkt sei eine Autobombe explodiert. Nach seinen Angaben wurden 15 Zivilisten getötet. Der Aufständische wies der radikalislamischen Gruppierung Islamischer Staat im Irak und in der Levante (ISIL) die Schuld zu.

Die oppositionelle Syrische Beobachterstelle für Menschenrechte berichtete am Samstag unter Verweis auf Mitarbeiter an Ort und Stelle von mindestens acht Todesopfern und mehreren Schwerverwundeten. Demnach ereignete sich der Anschlag in der am Ufer des Euphrat gelegenen Stadt Al-Mayadin. Die Region in der ostsyrischen Provinz gilt als ISIL-Basis.

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