Die neue Rapid-Heimstätte im Wiener Westen, die anstelle des Gerhard-Hanappi-Stadions errichtet werden soll, wird übrigens nicht die einzige Arena dieses Namens auf der Welt sein. Denn die Allianz fungiert bereits für fünf andere große Sportstätten als Namenspatron.
Allianz-Vorstand: "Wir sind begeistert"
"Namensgeber eines Sportstadions zu sein, hat auch eine emotionale Komponente: Wir sind begeistert, jetzt die einmalige Gelegenheit zu haben, die neue Stadiongeneration von Rapid mit unserer Marke zu verbinden", so Christoph Marek, Vertriebsvorstand der Allianz. "Diese Partnerschaft ist unser Beitrag, einen der traditionsreichsten Fußballvereine Österreichs zu unterstützen, das macht uns stolz."
"Modernstes Stadion mit eindrucksvoller Architektur"
"Das Allianz-Stadion wird das modernste Stadion Österreichs mit einem klugen Besucherkonzept und einer eindrucksvollen Architektur - mit Verbesserungen für die Anrainer", versprach Kuhn. Mit dem Neubau beauftragt werden soll das österreichische Bauunternehmen Strabag. Ob die Arbeiten schon in diesem Sommer beginnen und Rapid deshalb für zwei Saisonen ins Happel-Stadion ausweicht, muss bis spätestens 26. Juni feststehen. Einen Tag später beginnt nämlich der Abo-Verkauf für die neue Saison.
Noch keine formelle Baubewilligung vorhanden
Rapid betonte, dass noch Hürden zu nehmen seien. "Ziel war und ist es, alle von uns beeinflussbaren und noch offenen bürokratischen Abläufe in den kommenden Wochen zu finalisieren", betonte Rapid-Präsident Michael Krammer. Der Test gegen Celtic Glasgow am 6. Juli könnte somit zum Abschiedsspiel in "St. Hanappi" werden. "Wir wissen, dass wir bis dahin noch keine formelle Baubewilligung haben werden", erklärte Krammer. "Aber da bei einem Neubau alle relevanten Widmungen eingehalten werden, sollte dieses Prozedere recht rasch abgeschlossen werden können", zeigte sich der Präsident optimistisch.
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