GUTEN MORGEN

Sieger Babler | Verlierer Babler

Sieger Babler. Hat er nun gewonnen oder verloren? Sind die 81,51 Prozent, mit denen Andreas Babler von den SPÖ-Funktionären als Parteiobmann wiedergewählt wurde ein Erfolg oder ein Misserfolg – darüber bildet sich jeder, je nach Blickwinkel, sein eigenes Urteil. Babler selbst zeigte sich nach der Verkündung des Ergebnisses am späten Nachmittag des Samstags hoch erfreut, herzte alles, was in seiner Nähe stand oder saß. Auch unter den Lesern und Usern der „Krone“ wird lebhaft diskutiert, was dieses Resultat denn nun bedeutet. So findet etwas Leserbrief-Schreiber Christian Stafflinger aus Linz anerkennende Worte, wenn er darauf verweist, dass man es Babler im Vorfeld des Parteitages keineswegs leicht gemacht habe, und doch habe er es geschafft, ein solides Ergebnis einzufahren. Stafflinger schreibt: „Seine Bodenständigkeit und seine schier unerschöpfliche Energie haben vier Fünftel der Delegierten überzeugt, ihm weiterhin den Rücken zu stärken.“ Und Josef Rosenberger aus dem steirischen Sinabelkirchen schreibt: „Jetzt geht die Häme wieder los. ,Nur´ 81,5% für Andreas Babler.“ Die Kritiker, meint der Leser, „sollten sich einmal ans eigene Hirn greifen“. Und er fragt, wo „bei einer so großen Zahl an Kritikern und Besserwissern“ der eine sei, „der es absolut besser kann“. Dieser sollte vor den Vorhang treten, alle anderen dagegen „bitte eine Periode lang den Mund halten und schweigen“. Diese zwei freundlichen Stimmen stehen allerdings ziemlich allein – sehr viel mehr Zuspruch für den wiedergewählten Parteiobmann lässt sich nämlich nur schwer finden.

 

Verlierer Babler. Im Netz machen sich vor allem die Babler-Kritiker lauthals breit. Einen Volltreffer landet ein krone.at-User, der postet: „Bei seinen Funktionären hat Babler 82 Prozent Zustimmung. Bei den Wählern hat die Partei 82 Prozent Ablehnung“. Da hat der User gut gerechnet, denn tatsächlich kommt die SPÖ derzeit mit ihrem Parteiobmann Babler in so gut wie allen Umfragen nicht über 18 Prozent hinaus. Umgerechnet würden also 82 Prozent die SPÖ derzeit NICHT wählen. Noch eine Zahl liefern unsere Leser: In der „Frage des Tages“, in der wir via krone.at wissen wollten, ob man glaubt, dass nach dem Parteitag nun die internen Attacken in der SPÖ aufhören würden antwortete eine sehr deutliche Mehrheit mit „Nein“. Übrigens mit einem Ergebnis, von dem Andreas Babler bei seiner Wiederwahl nur träumen konnte: 95 Prozent…

Kommen Sie gut durch den Montag!

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