Nach Sieg euphorisch

Russell: „Ich liebe dieses Auto und diesen Motor“

Formel 1
08.03.2026 08:52
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

„Ich liebe dieses Auto, ich liebe diesen Motor“, war George Russell nach seinem Auftaktsieg der neuen Formel-1-Saison in Australien euphorisch. 

Mercedes hat zum Auftakt der neuen Regelära in der Formel 1 einen souveränen Doppelsieg eingefahren. WM-Favorit George Russell setzte sich am Sonntag im Grand Prix von Australien in Melbourne vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli durch. Zweite Kraft waren die Ferraris von Charles Leclerc und Lewis Hamilton auf den Plätzen drei und vier.

„Ich liebe dieses Auto, ich liebe diesen Motor“, jubelte Russell nach dem sechsten GP-Sieg seiner Karriere am Funk. „Es hat lange gedauert, bis wir wieder so ein Auto zur Verfügung haben.“ Nach der bisher letzten größeren Regelreform 2014 hatte Mercedes jahrelang den Ton angegeben. Bis 2021 war das Team mit Hamilton achtmal in Folge Konstrukteursweltmeister. Seit 2021 wartet man aber auf einen Titelgewinn. Die Entwicklung des neuen, zu fast 50 Prozent elektrisch betriebenen Antriebes hatte bereits 2022 begonnen.

Als der Red Bull von Isack Hadjar in dessen erstem Rennen als Verstappen-Teamkollege in der elften Runde den Geist aufgab, war nochmal Spannung angesagt. Russell und Antonelli nutzten das folgende Virtual Safety Car zum Reifenwechsel, Ferrari ließ überraschend beide Piloten auf der Strecke. „Wenigstens einer von uns hätte reinkommen sollen“, kritisierte Hamilton am Funk. Der Rekordweltmeister sollte Recht behalten: Die Siegchance war dahin, weil Ferrari die Stopps Mitte des Rennens nachholen musste, als die beiden Mercedes mit frischen Reifen schon wieder herangefahren waren.

Wolff: „Ferrari war am Anfang unheimlich stark“
„Wir hätten erwartet, dass sie zumindest mit einem Piloten covern“, sagte auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff. Ein weiteres virtuelles Safety Car nach Out von Valtteri Bottas war für Ferrari nicht nutzbar, weil dieser seinen defekten Cadillac neben der Boxeneinfahrt abstellen musste. „Ich glaube aber, dass wir Mercedes heute sowieso nicht hätten halten können“, meinte Leclerc. „Sie hatten ein bisschen mehr Pace als wir.“ Wolff äußerte aber seinen Respekt: „Ferrari war am Anfang unheimlich stark.“

Mercedes-Teamchef Toto Wolff
Mercedes-Teamchef Toto Wolff(Bild: GEPA)

In der zweiten Rennhälfte kontrollierte Mercedes das Tempo. Russell und Teamkollege Kimi Antonelli waren konstant rund sechs Sekunden voneinander entfernt, im Ziel waren es knapp drei. „Der beste Start in die Saison“, sagte Antonelli. Der 19-Jährige war nach einem schwachen Start kurzfristig auf Rang sieben zurückgefallen. „Aber insgesamt war es ein super Rennen.“ Der elektrische Überholmodus („Overtake Mode“) sei sehr leistungsstark. „Es hat viel Spaß gemacht.“

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