Der Tabellenelfte der burgenländischen Landesliga Bad Sauerbrunn ist am Trainermarkt fündig geworden. Interimslösung Piermayer wurde bei der Admira zum Assistenzcoach befördert. Jetzt soll der 40-jährige Christoph Stifter den Klub wieder aus dem Keller herausführen.
Innerhalb weniger Tage ging’s im Kurort Schlag auf Schlag. Erst der Rücktritt von Chefcoach Andreas Feurer nach einem holprigen Frühjahrsstart („Für den Klub war es das Beste, jetzt neue Impulse zu setzen”), dann die schnelle Interimslösung mit Piermayr. Wenige Tage später war auch dieses Kapitel vorbei.
Der Abwehrboss sprang kurzfristig als Spielertrainer ein. Am Wochenende konnte man zwar im Kellerduell mit Klingenbach einen wichtigen Punkt retten. Zwei Tage später war das Engagement dennoch schneller zu Ende, als es angefangen hatte. Der bisherige Akademiecoach wurde bei der Admira befördert. Nach dem Aus von Silberberger rückte Piermayr als Co-Trainer ins Profiteam auf. Und wird in Bad Sauerbrunn nur noch „terminabhängig” auflaufen. Und so stand man im Kurort abermals ohne Mann an der Seitenlinie da.
Mit Christoph Stifter fand man nun eine schnelle Lösung. Eine, die sofort liefern soll. „Uns war wichtig, einen Coach zu holen, der verfügbar ist. Mit Christoph haben wir eine gute Lösung gefunden”, betont Sportboss Heinz Kremser. Der gebürtige Rohrbacher bringt bereits langjährige Erfahrung aus Ortmann und Wiener Neustadt mit. Routine, die im Abstiegskampf Gold wert sein kann – auch wenn die Lage ungewohnt ist. „Ehrlich gesagt, war ich schon lange nicht mehr unten drin”, lacht Stifter. „Aber egal, was die Ausgangslage sagt, wir wollen so schnell wie möglich Erfolgserlebnisse feiern.” Zeit zum Eingewöhnen bleibt aber keine. Am Wochenende wartet mit dem ASV Siegendorf das nächste direkte Duell im Keller.
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