Gesundheit, Sicherheit, Familie: In Niederösterreich sind das die Top-Themen, die unsere Landsleute bewegen. Und junge Menschen wünschen sich (weiterhin) Kinder.
Oft wird der Politik vorgeworfen, sie reagiere nur auf aktuelle Probleme. In Niederösterreich will man da anders sein. Mit der Initiative „Mein Land denkt an morgen“ soll die Zukunft des Bundeslandes und seiner Bürger positiv geprägt werden.
Gesundheitsversorgung enorm wichtig
Es liegt auf der Hand: 95 Prozent der Befragten wünschen sich ein starkes Engagement für die Gesundheitsversorgung. Und während Regionen außerhalb Niederösterreichs sich mit der Umsetzung Zeit lassen, wird im weiten Land konsequent umgebaut. Auch wenn es deshalb immer wieder Kritik regnet, wollen die Verantwortlichen den Gesundheitsplan 2040+ Punkt für Punkt umsetzen.
„Arbeitsplätze schaffen“
94 Prozent aller Landsleute finden – laut einer aktuellen Umfrage des Institutes für Strategieanalysen (1500 Befragte) – dass die Schaffung von Arbeitsplätzen eine der obersten Zukunftsprioritäten sein soll. „Mit einer neuen Wirtschaftsstrategie 2030+, die wir gerade finalisieren und die auf die veränderte Wirtschaftswelt reagiert, setzen wir genau in diesem Bereich Schwerpunkte“, erklärt dazu Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Der Fokus wird dabei auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit gesetzt. Wichtige Punkte dabei: die Digitalisierung und der Abbau von bürokratischen Hürden. Die Devise lautet: „Damit Zukunftspolitik wirkt, braucht sie eine Verwaltung, die leistungsfähig und zeitgemäß arbeitet.“
Familienplanung wichtiges Thema
Während beim Umbau des Gesundheitssystems heftig debattiert wird, sind die Parteien im Bereich „Familie“ auf einer gemeinsamen Linie. 92 Prozent wollen, dass junge Familien gezielt unterstützt werden. In diesen zukunftsträchtigen Bereich fließen im Laufe der aktuellen Legislaturperiode 750 Millionen in den Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Mikl-Leitner: „Wenn unsere Gemeinschaft in die Kinder, in unsere Familien investiert, dann investiert sie in die Zukunft unseres Landes.“
Interessantes Detail dabei ist, dass befragte Jugendliche (1831 durch das Institut für Strategieanalyse befragte Personen ab 14 Jahren) sich durchaus Kinder wünschen. 6 Prozent wünschen sich ein Kind, 42 % zwei Kinder und immer noch zehn Prozent können sich drei Kinder vorstellen. Dazu passt auch der anscheinend gute Ausblick in die Erwerbstätigkeit: 39 Prozent der Befragten meinen, dass die Jobchancen in Niederösterreich „eher einfach“ sind – dem stehen 28 Prozent gegenüber, die die Lage als „eher schwierig“ einschätzen.
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