Ein gewisser Christoph Wiederkehr, seines Zeichens derzeit österreichischer Minister für Bildung, hat nun also den Stein der Weisen in Hinblick auf unser tendenziell marodes Schulsystem gefunden: Lehrpläne entrümpeln und jene Fächer, die einst den klassischen Bildungskanon ausmachten – Latein, Literatur etc. -, auf ein Minimum reduzieren. Stattdessen wäre den Schülern mehr „soziale Kompetenz“ und „kritisches Denken“ zu vermitteln.
EINERSEITS muss gesagt werden, dass unsere Bildungsmisere nicht die Schuld des gegenwärtigen Ministers ist. Unser einst weltweit vorbildliches Bildungssystem wurde seit den Siebzigerjahren durch eine Reform nach der anderen ruiniert.
ANDERERSEITS sind Wiederkehrs Pläne, die er sich auch noch durch eine zweifellos vom Ministerium bezahlte Studie – wer zahlt, schafft an – absegnen lässt, von besonderer Skurrilität.
Wie nämlich sollten denn die Lehrpläne für die Unterrichtsfächer „soziale Kompetenz“ und „kritisches Denken“ gestaltet werden? Etwa nach Dogmen der „Political Correctness“ und der zeitgenössischen „Wokeness“?
So etwa nach dem Motto: Sei immer lieb zu Migranten! Gendern ist natürlich Pflicht und „queer“ die neue Normalität! Such dir dein Geschlecht unter 60 Varianten aus, ein Penis ist noch lange kein Beweis für Männlichkeit. Neue Milliarden-Schulden des Staates heißen „Sondervermögen“ und Aufrüstung ist die einzig mögliche Friedenspolitik ...
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