Für Umut Tekin war das Dschungelabenteuer schon nach neun Tagen vorbei. Doch für den Reality-TV-Star ist nach seinem Rauswurf die größte Enttäuschung nicht, dass er so früh rausgewählt wurde. Er ist zornig auf Camp-Kollege Gil Ofarim – und macht seinem Ärger nun offen Luft!
Bis kurz vors Finale hat sich Gil Ofarim durch den Dschungel geschwiegen, berief sich bei allen Fragen zum Antisemitismus-Skandal auf einen angeblichen Schweige-Deal. Doch jetzt erklärte der Anwalt jenes Leipziger Hotelmitarbeiters, den Ofarim zu Unrecht bezichtigt hatte, ihn antisemitisch beleidigt zu haben, in einem Statement, dass es eine Verschwiegenheitserklärung nie gegeben habe.
Umut wollte Gil „eine zweite Chance geben“
Ein Schlag ins Gesicht für Ofarims Dschungelcamp-Kollegen Umut Tekin, der in seiner mittlerweile wieder abgelaufenen Instagram-Story offen über seine Enttäuschung und seine Wut über die offenbar neuerlichen Lügen schrieb.
Denn er sei eigentlich „nicht begeistert“ gewesen, in der RTL-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ auf Gil zu treffen, da er findet, dieser Vorfall sei „unverzeihlich“. Weshalb er den Sänger im Camp auch damit konfrontiert hätte.
Die Antwort war eindeutig: Gil beteuerte, er dürfe darüber nicht reden. Und Umut ist nun „sehr enttäuscht“: „Weil ich das Gefühl hatte, er würde dieses Mal die Wahrheit sagen.“ Und weil er Gil eine „zweite Chance“ geben hätte wollen, er „ihm nicht das Gefühl“ geben wollte, „dass er ein schlechter Mensch ist“. Mehr noch: Er habe dem Musiker sogar Privates aus seinem Leben anvertraut: „Ich habe über meinen Vater gesprochen und was mich belastet.“
„Schweigen ist keine Entschuldigung“
Im Camp sei Gil sehr nett gewesen – „und ich habe ihm geglaubt“, schrieb Umut jetzt. Umso größer jetzt der Schock: „Mir mehr als nur einmal ins Gesicht zu lügen, ist enttäuschend. Gerade, weil ich sogar angefangen hatte, ihn zu mögen. Ich fühle mich da richtig krass hintergangen. So, wie er er es damals schon gemacht hat, tut er es einfach schon wieder.“
Umut ist sich sicher, dass jeder Mensch Fehler mache, „aber wichtig ist, zu diesen zu stehen. So kann er nicht erwarten, dass man ihm verzeiht. Schweigen ist keine Entschuldigung.“
Ofarims Anwalt Dr. Alexander Stevens meldete sich unterdessen auf Instagram noch einmal zu Wort, erklärte: „Ich werde immer wieder gefragt, ob es diese Verschwiegenheitsverpflichtung gibt.“
Und stellte klar, dass zwischen den Beteiligten Stillschweigen vereinbart worden sei: „Unabhängig davon folgt aus der von Herrn Ofarim abgegebenen schriftlichen Unterlassungsverpflichtungserklärung zwingend eine Verschwiegenheitspflicht. Wörtlich oder sinngemäß dürfen bestimmte Inhalte nicht wiederholt werden.“
Gil entschuldigte sich bei Leipzig
Immerhin eine Entschuldigung kam Gil Ofarim bereits über die Lippen, wenn auch nicht die, auf die die Dschungelcamper wohl warten. „Der Vorfall ereignete sich in Leipzig, aber der Vorfall und alles, was ich dazu sagen darf, hatte nie etwas mit der Stadt Leipzig zu tun“, erklärte Ofarim in der RTL-Show.
„Das hatte nie etwas mit dem Bundesland Sachsen zu tun und es sollte nie so rüberkommen. Wenn dem so ist, dann möchte ich mich entschuldigen bei den Bürgern von Leipzig.“
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