Plötzlich war Kundengeld verschwunden: Die ehemalige Filialleiterin in einem Autoverleih in Tirol soll rund 6700 Euro gestohlen haben. Nun saß die Frau wegen Veruntreuung vor Gericht – nicht zum ersten Mal.
Ausgerechnet die Frau, der das Vertrauen der Kunden anvertraut war, soll hemmungslos zugegriffen haben: Eine 33-jährige Filialleiterin einer Autovermietung entwendete in Tirol offenbar rund 6700 Euro aus der Handkasse – Geld, das eigentlich Kundeneinzahlungen und Barkautionen enthielt.
Wir haben ihr vertraut – und wurden bitter enttäuscht.
Zeuginnen vor Gericht
„Ich habe mit den fehlenden Beträgen nichts zu tun“, beteuerte die Angeklagte nun in Innsbruck vor Gericht. Der Tresor sei tagsüber stets offen gewesen, theoretisch hätte jeder zugreifen können. Zeuginnen berichteten jedoch, die 33-Jährige habe ein „neues Verfahren“ eingeführt: Die Mitarbeiterinnen sollten die Kasse nicht mehr kontrollieren, sondern nur noch bestätigen, dass alles stimme. „Wir haben ihr vertraut – und wurden bitter enttäuscht“, sagten sie.
Erneut rückfällig geworden
Richter Norbert Hofer glaubte der ehemaligen Filialleiterin kein Wort: „Ich habe schon zu oft Lügen von Ihnen gehört. Jetzt muss offenbar eine harte Konsequenz folgen“, sagte er erzürnt und verwies auf frühere Betrugsverfahren. Innerhalb kurzer Zeit war die Frau nämlich erneut „rückfällig“ geworden.
Frau muss Monate hinter Gitter
Nicht rechtskräftiges Urteil: 18 Monate unbedingte Haft. Zudem wurden sechs Monate Gefängnis aus einer früheren Verurteilung widerrufen. Der Verteidiger kündigte volle Berufung an.
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