Der Kärntner Skischulverband (KSSV) setzt gemeinsam mit dem Land Kärnten österreichweit neue Standards im Kinder- und Jugendschutz. Mit einem umfassenden Kinder-Sicherheits- und Schutzkonzept übernimmt Kärnten eine klare Vorreiterrolle – und sorgt dafür, dass Eltern ihre Kinder mit einem noch besseren Gefühl auf die Piste schicken können.
Präsentiert wurde das Konzept i am Übungsgelände in Bad Kleinkirchheim. Dort wurde deutlich: Das neue Schutzkonzept ist kein theoretisches Papier, sondern gelebte Praxis. Als erstes Bundesland setzt Kärnten ein verbindliches, überprüfbares System um, das in allen teilnehmenden Skischulen gilt.
„Der Schutz von Kindern und Jugendlichen hat im Skischulwesen höchste Priorität“, betont Sportjurist Josef Gröchenig vom Land Kärnten. Klare Regeln, geschulte Mitarbeiter und ein bewusster Umgang miteinander sollen die Sicherheit für Kinder, Eltern und Skilehrkräfte deutlich erhöhen.
Das dreijährige Pilotprojekt wird aktuell in drei Skigebieten erprobt – in St. Oswald/Bad Kleinkirchheim, am Katschberg und am Falkert. Ziel ist es, einheitliche Standards zu entwickeln, die langfristig auf weitere Skischulen ausgeweitet werden können.
Was das Konzept konkret vorsieht, ist klar geregelt: Null-Toleranz gegenüber Gewalt, Mobbing oder Missbrauch, ein verbindlicher Verhaltenskodex für alle Skilehrerinnen und Skilehrer, sichere Übungsplätze, Helmpflicht, klare Bring- und Abholprozesse sowie speziell geschulte Kinderschutzbeauftragte. Auch der sensible Umgang mit Nähe, Privatsphäre und Vorbildwirkung ist fix verankert.
„Kinderschutz bedeutet, Sicherheit ganzheitlich zu denken – von der Infrastruktur bis zur Ausbildung“, erklärt Landes-Skibeauftragter Raimund Berger. Und KSSV-Obmann Markus Reicher unterstreicht, warum Kärnten als Pilotregion ideal ist: „Über 90 Prozent unserer Skischulkunden sind Kinder und Jugendliche. Daraus ergibt sich eine besondere Verantwortung.“
Landessportdirektor Arno Arthofer bringt es auf den Punkt: „Dieses Konzept setzt ein starkes Zeichen für den Schutz unserer Kinder – und macht Kärnten zum Vorbild im österreichischen Skisport.“
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