Landeschefin Johanna Mikl-Leitner ortet bei VPNÖ-Arbeitsklausur Herausforderungen für das heurige Jahr. Die „Mission Niederösterreich“ gelte es dabei weiter voranzutreiben.
Die „Mission Niederösterreich“ wird weiter vorangetrieben. „Ein eigenständiger Weg in die Zukunft, der auf Orientierung, Klarheit, christliche Werte, Traditionen und Bräuche setzt“, wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner bei der Arbeitsklausur der VPNÖ betont. „2026 wird ein herausforderndes Jahr“, so die Parteichefin. Es brauche Zuversicht, um die Zukunft gestalten zu können. „Die Welt ist aus den Fugen geraten. Die Weltpolitik können wir in Niederösterreich nicht verändern, aber wir können entscheiden, wie wir darauf reagieren“, verweist Mikl-Leitner Erfolge, die bisher auf den Weg gebracht wurden: etwa eine einzigartige Umbau-Ordnung, die Bauen und Sanieren wieder einfacher und leistbarer macht, oder der Regierungsbeschluss für die Beobachtungsstelle Radikaler Islam im Kampf gegen die Radikalisierung.
Unsere Volkschulkinder müssen nicht aus sieben Geschlechtern wählen. Zwei reichen: Mädchen und Burschen. Machen wir die Welt nicht komplizierter als sie ist.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
„Familienland Nummer eins“
Aber auch beim Nachwuchs wurde nachgeschärft: So wurden etwa im Rahmen der blau-gelben Kinderbetreuungsoffensive bereits 580 neue Gruppen beschlossen, laut Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister seien damit zwei Drittel der Vorhaben geschafft. „Mit der niederösterreichischen Kinderbetreuungsoffensive setzen wir die größte familienpolitische Initiative in der Geschichte unseres Landes um und sind unserem eigenen Zeitplan sogar voraus“, so Teschl-Hofmeister. Bis 2027 werden insgesamt 750 Millionen Euro investiert.
Wir brauchen einen Netzausbau mit Hausverstand: so viel wie nötig, bei so wenig Kosten wie möglich. Dazu gehört auch, stärker auf Speicher zu setzen.
Landesvize Stephan Pernkopf
Landesvize Stephan Pernkopf legte den Fokus neben leistbarem Strom und dem Ausbau erneuerbarer Energien auf die sichere Trinkwasserversorgung, da der Bedarf künftig um ein Viertel steigen werde. „Es ist genug Wasser da“, so Pernkopf. 674 Millionen Euro wurden dafür investiert, 50 Millionen davon in eine Trinkwasserleitung nach Zwettl.
Der Gesundheitsplan 2040+ ist eine Antwort auf den demografischen Wandel in Niederösterreich.
Landesrat Anton Kasser
In der Causa Gastpatienten verwies Landesrat Anton Kasser auf gute Gespräche, „aber die Lösung ist noch in weiter Ferne.“ Hinsichtlich der Gastpatienten-Debatte verwies Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner auf die gegen die Stadt Wien eingebrachte Klage, die vorbereitet werde. „Aber es wird selbstverständlich auch verhandelt zwischen Niederösterreich und Wien“, so die Landeschefin.
„Gesundheitsplan 2040+“
Aber auch, dass die „Veränderungen durch den Gesundheitsplan 2040+ mit Angst und Sorge“ verbunden sind, versteht Kasser. Gerade im ländlichen Raum brauche es neue Lösungen, um die wohnortnahe Grundversorgung abzusichern. „Das sind keine leichten Entscheidungen, aber wir treffen sie aus Verantwortung gegenüber jedem Einzelnen in Niederösterreich – damit eine hochwertige Gesundheitsversorgung auch in Zukunft gewährleistet ist“, so der Landesrat.
Für VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner werden die „Leuchtturm- projekte für die beste Zukunft unserer Kinder“ der „Mission Niederösterreich“ seit neun Monaten Schritt für Schritt abgearbeitet.
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