Gegen den Vize-Europameister gab Gardos bei seinen Siegen gegen Kalinikos Kreanga und Konstantino Papageorgiou nur einen Satz ab. Fegerl steuerte ein 3:0 gegen Anastasios Riniotis bei. Nur Daniel Habesohn verlor – und zwar 1:3 gegen Papageorgiou. Schon da hob Fegerl die Ausgeglichenheit im ÖTTV-Team hervor. "Das gibt uns einige Aufstellungsmöglichkeiten und macht uns für die Gegner schwer ausrechenbar", sagte er.
Gegen die fast unüberwindbaren Chinesen bewiesen die ÖTTV-Asse ihre Klasse, Gardos erarbeitete sich gegen Zhang Jike sogar einen Matchball. Nachdem die Vorhand von Österreichs Nummer eins bei 11:10 im vierten Satz aber knapp die Platte verfehlt hatte, machte der Weltmeister und Olympiasieger die Sache für sich klar.
Im Auftaktmatch hatte sich Daniel Habesohn gegen den Weltranglisten-Zweiten Ma Long trotz eines 0:3 bestens gehalten, jeden Satz verlor der Wiener mit nur zwei Punkten Unterschied. Schließlich musste Stefan Fegerl die Überlegenheit des Weltranglisten-Ersten Xu Xin anerkennen. "Man muss die Leistung der Mannschaft loben", resümierte ÖTTV-Cheftrainer Jarek Kolodziejczyk.
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