Bereits jetzt fließt jeder vierte Steuereuro ins Pensionssystem, in dem kommenden Jahren wird es jeder dritte Euro sein. Schuld ist die Demografie, denn wenn die Jahrgänge 1965 bis 1968 in Rente gehen, ist der Finanzierungsbedarf für die vermeintlich goldenen Jahre enorm.
Die Vorsorgestudie 2026 von Erste Bank, Sparkassen und der Wiener Städtischen zeigt: Immer mehr Menschen in Oberösterreich befürchten, im Alter weiter arbeiten zu müssen. Sonja Brandtmayer, Vize-Generaldirektorin der Wiener Städtischen, sagt: „Mit 79 Prozent zweifeln mehr als drei Viertel der Oberösterreicher daran, einmal eine ausreichend hohe Pension vom Staat zu erhalten. „Das macht die private finanzielle Vorsorge attraktiver. Und die Baken und Versicherer bewerben dies offensiv, schließlich ist sie nicht nur für den Einzelnen sinnvoll, sondern auch ein offenbar recht lukrativer Geschäftszweig.
So schlecht ist die Stimmung
Die Geldinstitute ließen Linzer Marktforschungsinstitut IMAS mittels einer Onlinebefragung die Stimmung erheben. „Fragt man die Oberösterreicher nach ihrer Erwartung bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung und der Lebensqualität in den kommenden Monaten, rechnen 65 Prozent mit einer Verschlechterung, 27 Prozent mit gleichbleibenden Verhältnissen und nur 6 Prozent mit einer Verbesserung“, sagt Studienautor Paul Eiselsberg: „Die Sorgenfalten werden demnach größer. Das zeigt sich auch daran, dass man mehr bereit ist selbst vorzusorgen.“
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