Eine nicht mehr genutzte, riesige Fläche im Kremser Stadtzentrum soll zum Musterprojekt entwickelt werden. Die europaweite Ausschreibung ist bereits gestartet.
Es gilt als eines der bedeutendsten Stadtquartiere des Landes, das sich aktuell in Krems auf einem entscheidenden Weg befindet. Rund um den Kremser Bahnhof sollen in den kommenden Jahren nicht nur Wohnungen für Jung und Alt entstehen, sondern auch Einrichtungen für die Bereiche Bildung, Gesundheit und Veranstaltungen. Und das mitten im Stadtzentrum.
34.000 Quadratmeter
Möglich macht das die Modernisierung des Bahnverkehrs, wie die ÖBB mitteilen. „Durch die Umstellung der Züge auf den Zulaufstrecken auf elektrische Antriebstechnologien werden rund um den Bahnhof in den kommenden Jahren etwa 34.000 Quadratmeter Fläche frei“, heißt es. Zusammen mit der Stadt wird das Vorhaben jetzt entwickelt. „Für Krems eröffnet sich mit dem neuen Stadtquartier eine einmalige Chance. Wir schaffen hier ein Musterprojekt, das leistbares Wohnen, Mobilität, Büroflächen und Lebensqualität miteinander verbindet“, betont SPÖ-Bürgermeister Peter Molnar.
Ergebnisse bis Herbst
Im Rahmen eines Wettbewerbs wurde das Projekt europaweit ausgeschrieben. Bis Herbst sollen die Ergebnisse vorliegen. Danach sollen mit dem Siegerteam ein städtebauliches Leitbild und ein Masterplan als Grundlage für die weitere Entwicklung des Areals erstellt werden. Bereits jetzt ist fix, dass sich das Projekt am örtlichen Entwicklungskonzept „Krems 2040“ orientiert und den Charakter der Umgebung respektiert – Hochhäuser seien somit nicht vorgesehen. Auch ausreichend Grün- und Freiflächen sollen Berücksichtigung finden.
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