In Tirol wurden im Vorjahr so viele SUV neu zugelassen wie noch nie. Das zeigt eine Analyse des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) auf der Basis von Daten der Statistik Austria. Exakt waren es 14.005.
Seitens des VCÖ wird vorgerechnet, dass „die Zahl der neu zugelassenen SUV“ um 29 Prozent gestiegen ist. Der SUV-Anteil liegt aktuell bei 53 Prozent. „Jeder zweite Neuwagen in Tirol war im Vorjahr ein SUV“.
Mit 14.005 wurden in Tirol so viele SUV wie noch nie neu zugelassen. Im Bundesland hat Innsbruck vor dem Bezirk Kufstein mit rund 50 Prozent den niedrigsten SUV-Anteil, im Bezirk Landeck ist der SUV-Anteil mit 58 Prozent am höchsten, wie die VCÖ-Analyse zeigt.
Jeder zweite neue SUV in Tirol habe einen Hybridantrieb, davon sei wiederum jeder vierte ein Plug-in-Hybrid, der über das Stromnetz geladen werden kann.
„Auch kleinere Modelle brauchen mehr Energie“
Das Problem, das die Mobilitätsorganisation ortet, ist, dass nicht nur die großen Modelle regelrechte Energiefresser seien, sondern auch die kleineren Modelle, wenn man sie mit herkömmlichen Modellen vergleicht. Bei den größeren Modellen kommt die Problematik der Breite hinzu.
VCÖ sieht die EU gefordert
Laut VCÖ-Experte Michael Schwendinger ist die EU gefordert, „durch bessere Vorgaben dafür zu sorgen, dass die Hersteller mehr schlankere, kleinere und energiesparende Modelle auf den Markt bringen. Denn das Angebot bestimmt die Nachfrage“. Übrigens: Innerhalb Tirols ist der SUV-Anteil in Landeck mit 58 Prozent am höchsten, in Innsbruck mit 50 am niedrigsten.
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