Die Liga betonte, dass aufgrund der aktuell vorliegenden Informationen eine direkte Beteiligung der beiden Personen am tätlichen Angriff gegen Grubeck nicht festgestellt werden konnte. Unabhängig davon wurde das Duo dafür belangt, durch die geplante Zerstörung einer Fan-Choreografie von Austria-Anhängern ein "sicherheitsgefährdendes Verhalten" gesetzt zu haben. Dieses begründe den Ausspruch bundesweiter Stadionverbote.
Gegen vier weitere Personen wurden vom Senat 3 Verfahren zum Ausspruch bundesweiter Stadionverbote eingeleitet. Dazu sind vorerst aber weitere Ermittlungsergebnisse erforderlich. An einen Beteiligten erging die Anordnung, einen Umreis von 200 Metern um Fußballstadien zu meiden.
Grubeck war drei Tage vor dem Derby am 6. April nach dem Training der Austria Amateure auf dem Parkplatz der Generali-Arena von einer Gruppe von vermummten Personen verprügelt und verletzt worden. Der 19-jährige Nachwuchs-Teamspieler erlitt mehrere Prellungen im Oberkörperbereich sowie eine Knieblessur. Die Polizei forschte den vermutlichen Haupttäter aus und nahm einen 20-Jährigen zwei Tage später fest.
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