Die FPÖ übt scharfe Kritik an der Aufstockung der humanitären Ukraine-Hilfe durch das Außenministerium um drei Millionen Euro. In einer Aussendung von Generalsekretär Michael Schnedlitz wurde am Sonntag der „sofortige Stopp aller Zahlungen an die Ukraine“ gefordert.
„Kein einziger Euro darf mehr fließen“, sagte Schnedlitz, der darüber hinaus den Rücktritt von Außenministerin Beate Meinl-Reisinger (NEOS) forderte.„Wer den Österreichern trotz der Krise das Geld aus der Tasche zieht, um es einem korrupten System zu schenken, hat als Volksvertreter der Österreicher zurückzutreten“, sagte Schnedlitz.
„Fass ohne Boden“
Die Ukraine sei „längst zu einem Fass ohne Boden geworden, in das eine unfähige Versager-Regierung rund um ÖVP, SPÖ und NEOS bedenkenlos Milliarden pumpt“, griff der freiheitliche Nationalratsabgeordnete die Koalitionsparteien frontal an.
Humanitäre Hilfe aufgestockt
Das Außenministerium (BMEIA) hatte am Donnerstag angesichts des vierten Winters des russischen Angriffskriegs die Aufstockung der bereitgestellten humanitären Hilfe um weitere drei Millionen Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds (AKF) bekannt gegeben. „Häuser und Wohnungen für bedürftige Menschen in der Ukraine sollen im Winter wieder bewohnbar gemacht sowie Hilfe für den Betrieb von Bildungs-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen geleistet werden“, teilte das Ministerium mit.
Von den drei Millionen Euro werden je eine Million Euro dem Internationalen Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) und dem Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) zur Verfügung gestellt, wurde betont. „IKRK, UNICEF und UNHCR stellen eine Versorgung mit winterfesten Notunterkünften sowie die Reparatur und Instandhaltung von Heizanlagen sicher. Zudem stellen sie Generatoren und Heizöl zur Verfügung, um die schweren Folgen der Zerstörungen zu lindern.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.