„Es scheint nur mehr eine Frage der Zeit“ – in gleich zwei spektakulären Mordfällen sind die Ermittler bei der Täterjagd hoffnungsfroh. So wird beim Baby-Mord an der burgenländisch-ungarischen Grenze eine heiße Spur in ein Nachbarland verfolgt. Und drei Ringe könnten zu jenem Killer führen, der eine 87-Jährige in einem Wiener Luxus-Seniorenheim sadistisch erstickt hat.
Der offenbar teilweise auf Videoüberwachung festgehaltene Baby-Mord nahe dem Grenzübergang Nickelsdorf hat selbst hartgesottene Ermittler berührt. Ein kleines Mädchen war nach der Geburt erschlagen und wie Müll abgelegt worden. Aufgrund der Kameraaufnahmen hat die akribisch arbeitende Gewaltgruppe des Landeskriminalamtes Burgenland bereits die internationale Polizeibehörde Interpol eingeschaltet. Denn die Spur zur Mutter des getöteten Neugeborenen führt nach Deutschland.
Drei Ringe in Hals und Rachen als Botschaft
Auch im zweiten schockierenden Kriminalfall verfolgen die Mordermittler des Landeskriminalamtes Wien eine heiße Spur. Denn der oder die sadistische Killer(in) hatte der älteren Dame in der teuren Parkresidenz nicht nur einen, sondern gleich drei Ringe in Hals und Rachen gestopft.
Wie berichtet, war die 87-Jährige qualvoll erstickt. Jetzt sind die Spurenspezialisten am Zug. Denn auf den Schmuckstücken, die als grausame Botschaft – „Ersticke an deinem Geld“ – hinterlassen worden sein könnten, soll auch Fremd-DNA gefunden worden sein.
Zur Stunde durchforsten die Beamten die Verdächtigen-Datenbank mit gesammelten genetischen Fingerabdrücken. Sollte hier nichts gefunden werden, folgen wohl Abstriche bei Familie und näheren Angehörigen des Opfers. Auch das Personal wird routinemäßig überprüft.
Die Ermittler sind jedenfalls bei der Mörderjagd in beiden Fällen vorsichtig optimistisch gestimmt.
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