20 Millionen Euro weg!

Erstes Bond-Girl tappte in fiese Betrüger-Falle

Society International
25.01.2026 17:51

Ursula Andress geht als erstes Bond-Girl in die Filmgeschichte ein – die 89-Jährige wurde als Honey Rider an der Seite von Sean Connery im legendären 007-Streifen „Dr. No“ weltberühmt. Mittlerweile lebt die Schweizerin, die den Bikini populär machte, zurückgezogen. Doch nun meldet sie sich zu Wort.

„Ich stehe noch immer unter Schock“, sagte Andress einer Zeitung aus der Schweiz – und weiter: „Man hat mich gezielt als Opfer ausgewählt. Acht Jahre lang wurde ich umgarnt und umworben. Sie haben mich skrupellos angelogen und mein Wohlwollen und Vertrauen auf perfide, ja kriminelle Weise ausgenutzt, um mir alles zu nehmen.“

Wie das deutsche Magazin „Spiegel“ berichtet, sind der Schweizerin, die seit vielen Jahren zurückgezogen in Rom residiert, sage und schreibe 18 Millionen Franken abhandengekommen. Die vielen „Fränkli“ sind umgerechnet rund 20 Millionen Euro. 

Ursula Andress lockte einst die Zuschauer als Bond-Girl Honey Rider in die Kinos.
Ursula Andress lockte einst die Zuschauer als Bond-Girl Honey Rider in die Kinos.(Bild: Viennareport)

Von Vermögensverwalter abgezockt
Der ewige Leinwandstar aus der goldenen Hollywood-Ära ging aber keinem fiesen Enkelbetrüger in die Falle, sondern soll durch viel perfidere Art um ihr Vermögen gebracht worden sein.

Unter dringendem Tatverdacht steht ihr ehemaliger, inzwischen verstorbener Vermögensverwalter! Dieser soll das Geld durch fragwürdige Transaktionen verloren haben und ihr nie etwas gesagt haben. 

Ursula Andress bei einem Event im Jahr 2017: Die Schauspielerin lebt seit vielen Jahren ...
Ursula Andress bei einem Event im Jahr 2017: Die Schauspielerin lebt seit vielen Jahren zurückgezogen in Rom.(Bild: Viennareport)

Hermès-Erbe Nicolas Puech ebenfalls als Opfer 
Andress hat nun Anzeige erstattet und hofft, dass sie ihr Vermögen wieder retour bekommt. Bei dem Vermögensverwalter handelt es sich um Eric Freymond. Dieser soll mit Komplizen einen Teil ihres Vermögens in wertlose Aktien investiert haben. Überdies sollen ohne ihr Wissen viele Millionen in Kunst geflossen sein, gekauft jedoch von Freymonds Frau. Und sowohl der Wert der Objekte als auch deren Verbleib ist laut Medienberichten unisono unbekannt.

Es sind dies übrigens nicht die ersten Vorwürfe gegen Freymond. Hermès-Erbe Nicolas Puech wirft ihm auch vor, Vermögen veruntreut zu haben. Im Juli des Vorjahres soll Freymond  bestimmte Sachverhalte zugegeben haben, zwei Wochen später wählte er den Freitod. 

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