Im Grazer Rathaus wird heftig über den Termin für die Gemeinderatswahl spekuliert. KPÖ-Bürgermeisterin Elke Kahr möchte sich nicht in die Karten schauen lassen, aber in Kürze entscheiden. Laut „Krone“-Infos spricht derzeit vieles für September.
Spätestens Ende Februar will die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr ihre Entscheidung kundtun. „Krone“-Infos zufolge sollen sich ihre Kommunisten aber für September bereits große Plakatflächen in der Landeshauptstadt gesichert haben – und das würde eben dafür sprechen, dass in der Murmetropole doch erst im Herbst gewählt wird.
Ganz vom Tisch ist für Insider ein Juni-Termin und damit eine Vorverlegung der Gemeinderatswahl damit aber noch nicht. Würde man diese bereits im Frühsommer 2026 ansetzen, könnte die neue Regierung locker noch ein Budget für 2027 verabschieden, was im September nicht mehr möglich ist. Zudem wäre der Wahlkampf kurz und damit billiger, und viele Studenten (die eher KPÖ und Grün wählen) wären noch in der Stadt.
ÖVP will „Kurswechsel in der Stadt“
Die Grazer Volkspartei ist in dieser Frage nur „Passagier“ – sie rechnet nicht, von Kahr nach ihren Präferenzen gefragt zu werden. „Wir werden nicht eingebunden, sind aber gerüstet“, gibt Parteichef Kurt Hohensinner die Marschrichtung vor. „Unser Ziel ist ein Kurswechsel in der Stadt!“ Die Unterstützung seiner Partei hat Hohensinner, diese Woche wurde er mit 100 Prozent der Stimmen zum schwarzen Spitzenkandidaten gekürt.
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