Knapp vor dem Wahlsonntag poppte noch die Kinderbetreuung als Thema im Gemeinderatswahlkampf der Landeshauptstadt auf. Wenn die Ankündigungen umgesetzt werden, dürfen sich Kinder und Eltern bald auf attraktive Angebote zum Herumtollen freuen.
Dass die ÖVP im Gemeinderatswahlkampf mit zusätzlichen Kinderbetreuungsplätzen für St. Pölten punkten will, ruft die regierende SPÖ auf den Plan. Sie präsentiert im Gegenzug eine Offensive an Freizeitattraktionen für den Nachwuchs in der Landeshauptstadt. Das Motto: „Weg vom Bildschirm, raus an die frische Luft“. In den kommenden fünf Jahren wollen die Sozialdemokraten Spielplätze, Sportparks, Funcourts und kleine Boulderanlagen in St. Pölten schaffen.
Spielgeräte für alle Generationen
Erster Meilenstein werde ein Innenstadt-Spielplatz mit mobilen Elementen für die Fußgängerzone und die Plätze sein, wird angekündigt. Die Spielplätze der Zukunft sollen sich nicht nur bestimmten Themen – etwas Holz oder Wasser – widmen. Sie sollen zudem generationenübergreifend auch für Senioren nutzbar sein. Augenschein soll dabei auch auf behindertengerechte Spielgeräte gelegt werden, kündigt die SPÖ an.
Bewegungshungrige Mädchen und Buben, die Schaukel und Sandkiste bereits entwachsen sind, kommen bei den „Sportskanonen“ auf ihre Kosten. Bei diesem Programm handelt es sich um Neigungsgruppen, in denen Kinder und Jugendliche alle möglichen Sportarten ausüben können. Die Zahl der Teilnehmer ist seit 2006 von 690 auf mehr als 900 angestiegen.
Junge Familien lassen sich gerne in unserer Stadt nieder. Sie können darauf vertrauen, dass ihre Kinder bestens betreut und versorgt sind.

Matthias Stadler, SPÖ-Spitzenkandidat in St. Pölten
Bild: SEPA Media
Ausbau der Kinderbetreuung
Auch im Bereich der Kinderbetreuung präsentiert die SPÖ Zuwachsraten: So sei die Anzahl der Kindergartenkinder in der Landeshauptstadt in den vergangenen 20 Jahren um nahezu 50 Prozent auf 2200 gestiegen. Die Zahl der Kindergartengruppen habe man von 56 auf 125 verdoppelt. Aktuell investiere die Stadt 30 Millionen Euro in weitere 25 Gruppen sowie fünf Einrichtungen für Kleinkinderbetreuung.
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