Wahl in St. Pölten

Sogar Kinderbetreuung wird zum Parteien-Zankapfel

Niederösterreich
21.01.2026 13:00

Betreuungsplätze für Kleinkinder werden jetzt zum Wahlkampf-Thema in St. Pölten.  Das Kinderhaus der „roten“ Volkshilfe sperrt heuer zu – der „schwarze“ Familienbund möchte 45 Betreuungsplätze in St. Pölten schaffen. 

Väter und vor allem Mütter von Kleinkindern kennen das Problem. Sobald sich die Karenzzeit dem Ende zuneigt und beide Elternteile berufstätig sind, beginnt die Suche nach einem Kinderbetreuungsplatz. Und passende Angebote sind oft rar. Kein Wunder also, dass dieses Thema auch im St. Pöltner Gemeinderatswahlkampf aufpoppt. Noch dazu, wo just in der Landeshauptstadt die Plätze im Kinderhaus der Volkshilfe ab Herbst wegfallen.

Fehlende Angebote
„Nicht zuletzt deshalb haben es Eltern, die Betreuung für Kleinkinder suchen, in St. Pölten besonders schwer“, bilanziert ÖVP-Spitzenkandidat Florian Krumböck. Fehlende Angebote würden es für junge Familien zum Problem machen, Kinder und Job unter einen Hut zu bekommen.

ÖVP-Kandidat Florian Krumböck mit Familienbund- Chefin Irene Bamberger.
ÖVP-Kandidat Florian Krumböck mit Familienbund- Chefin Irene Bamberger.(Bild: VP St. Pölten/Klammer)

45 zusätzliche Plätze
Krumböck kündigt nun an, eine Lösung parat zu haben: „Der Familienbund möchte diesbezüglich mit der Landeshauptstadt zusammenarbeiten.“ Mittelfristig könnte die Organisation im ehemaligen Kolpinghaus an der Promenade drei Gruppen und damit Plätze für 45 Kleinkinder schaffen.

Bisher keine Kooperation
„Wir sind erfahrene Partner für Städte und Gemeinden“, betont Familienbund-Geschäftsführerin Irene Bamberger im Gespräch mit Krumböck. Und sie verweist auf Betreuungseinrichtungen in Eggenburg, Kirchberg am Wagram, Irnfritz-Messern und Markersdorf-Haindorf. In der Landeshauptstadt sei aber bisher keine Zusammenarbeit zustande gekommen: „Erst im vergangenen Dezember hat es eine erneute Absage der Stadtregierung gegeben.“ Krumböck will das Angebot des Familienbundes aufgreifen: „Denn die Statistik belegt, dass St. Pölten bei der Betreuung der Unter-Zweijährigen nachhinkt.“

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