Amtsbekannter Steirer

Tödlicher Polizeieinsatz: Drogen im Haus gefunden

Steiermark
21.01.2026 13:47
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Nachdem in der Nacht auf Dienstag ein 46-jähriger Steirer nach einem wilden Feuergefecht mit der Polizei erschossen wurde, legen die Ermittler nun neue Details zum brisanten Fall offen. Sprengstoff wurde – wie vom 46-Jährigen zunächst behauptet – in seinem Haus zwar nicht gefunden, dafür aber Drogen. 

Heftige Szenen spielten sich in der Nacht auf Dienstag am Anwesen eines Steirers in Hönigtal, unweit von Graz, ab. Wie berichtet, verbarrikadierte sich der Mann in seinem Wohnhaus, nachdem er in sozialen Medien und gegenüber Angehörigen mit einem Sprengstoffanschlag gedroht hatte. 

Nach stundenlangen, erfolglosen Verhandlungen stürmten Polizisten das Haus – und der 46-Jährige eröffnete das Feuer mit einer selbst umgebauten Schrotflinte. Bei einem wilden Feuergefecht wurde der DJ von Schüssen durch Einsatzkräfte tödlich verletzt. 

Bekannte mit Waffe bedroht
Am Mittwoch gab die Landespolizeidirektion neue Details nach weiteren Ermittlungen bekannt. Demnach kam der Einsatz ins Rollen, nachdem zwei Zeugen am Montag den 46-Jährigen besucht hatten, weil sie sich um seinen Zustand gesorgt hatten. Der Mann dürfte psychisch instabil gewesen sein. Laut der Polizei soll er die Zeugen bei ihrem Besuch mit einer Schusswaffe bedroht haben.

Bei der Hausdurchsuchung nach dem Einsatz fanden Kriminalisten – entgegen den Drohungen des 46-Jährigen – keinen Sprengstoff. Allerdings stießen die Ermittler auf Hinweise, die auf Drogenkonsum des Verstorbenen hinweisen. So wurde etwa „eine Substanz in Form von weißem Pulver“ sichergestellt. Laut Polizei war der 46-Jährige bereits in der Vergangenheit wegen Drogendelikten amtsbekannt geworden.

Obduktion angeordnet
Wie bereits berichtet, war die am Tatort sichergestellte Schusswaffe nicht registriert und der Verstorbene hatte auch keine Waffenberechtigung. Die umfassenden Ermittlungen zum genauen Tathergang sowie die Untersuchungen zum polizeilichen Waffengebrauch dauern noch an. Von der Staatsanwaltschaft Graz wurde zudem eine Obduktion des Leichnams angeordnet.

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