Umbau Stein-Mautern

Ab 2028 geht es per „Behelfsbrücke“ über Donau

Niederösterreich
17.01.2026 12:00
Porträt von Niederösterreich-Krone
Von Niederösterreich-Krone

Nach jahrelangem Tauziehen um die Sanierung der Donaubrücke in Stein- Mautern ( Bezirk Krems) gibt es seit Samstag einen neuen Zeitplan für die Ersatzbrücke. Damit soll der Verkehr während dem Umbau trotzdem queren können. 

Die Donaubrücke, die Stein und Mautern miteinander verbindet, ist denkmalgeschützt und schon lange in einem sehr schlechtem baulichem Zustand -aber für den täglichen Verkehr extrem wichtig. Weinbauern, Tourismusbetriebe und zahlreiche Kremser nutzen sie täglich. Während der Sanierung soll deshalb eine Ersatzbrücke her, deren Bau allein 35 Millionen Euro kostet. Insgesamt kostet das Projekt laut Land 145 Millionen Euro. 

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Mit dem Zeitplan für die Behelfsbrücke gibt es nun Gewissheit für die Menschen, die Betriebe, die Landwirte und die Gemeinden der Region.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

Baustart für Ersatzbrücke 2027 
Nachdem für die Zeit der Arbeiten anfangs sogar eine Fähre als Ersatz im Gespräch war, legten sich Langeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Verkehrslandesrat Udo Landbauer nach Protesten auf eine Ersatzbrücke fest. Die Ausschreibung dafür soll noch bis Mitte dieses Jahres erfolgen, der Baubeginn ist dann für 2027 geplant. 14 Monate später  – im Jahr 2028 –  kann dann der Verkehr erstmals über die Ersatzbrücke die Donau queren. 

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Mit der Behelfsbrücke schaffen wir eine sichere und verlässliche Donauquerung für die Phase der Generalsinstandsetzung der denkmalgeschützten Bestandsbrücke

Landesvize Udo Landbauer

Endlich gibt es Planungssicherheit
Vergangenen Juni haben bereits Vorarbeiten für eine mögliche Behelfsbrücke begonnen. Die Budgetvorgaben für das Projekt seitens des Bundes haben den genauen Zeitplan aber lange verzögert, sehr zum Ärger vieler Kremser, die gerne Gewissheit haben wollen. Für den Bau der Ersatzbrücke werden zwei zusätzliche Widerlager auf den Seiten Stein und Mautern sowie drei Pfeiler in der Donau benötigt. Erst wenn 2028 Autos über die Ersatzbrücke fahren, können die  Hauptarbeiten bei der bestehenden Brücke beginnen. Vier Jahre später soll die Sanierung fertig sein. 

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