„Krone“-Kommentar

Billigerer Strom: Es geht ja doch!

Kolumnen
13.01.2026 06:00
Porträt von Georg Wailand
Von Georg Wailand

Bei den Ursachen für die Inflation in Österreich steht der Strompreis ganz oben. Immerhin ist es nach langen Verhandlungen gelungen, ein Gesetz durchzusetzen, das erste Verbilligungen bringt. Jetzt aber ist endlich der nächste Schritt erfolgt: Die Strompreise werden insgesamt auf breiter Front in Österreich gesenkt, sowohl für private Haushalte als auch für Betriebe.

Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer und Verbund-Chef Strugl haben als „Energie-Duo“ neue Strompreise vereinbaren können. Die Preise sollen auf 10 Cent je Kilowattstunde gesenkt werden, und zwar von 15,6 Cent weg, das bringt, so Strugl, einem Durchschnitts-Haushalt eine jährliche Ersparnis von 200 Euro. Das ist in Zeiten wie diesen ein spürbarer Betrag, der für sozial Schwache sogar auf sechs Prozent abgesenkt wird.

Auch für die Firmen soll es billigere Angebote geben, vor allem für die größeren Industriebetriebe sind längere Verträge (bis zu zehn Jahre) vorgesehen.

Da geht es um viel Geld. Woher das kommt? Der Verbund wird eine Sonderausschüttung von 400 Millionen Euro vornehmen, dieses Geld soll den Kunden zugutekommen.

Darüber hinaus soll das Unternehmen aber finanziell gut aufgestellt bleiben, denn von 2025 bis 2030 werden in neue Kraftwerke, Speicher und Netze acht Milliarden Euro investiert werden. Ein kräftiger Konjunkturimpuls, denn 75 Prozent der Aufträge landen bei heimischen Firmen.

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