Das sehbeeinträchtigte Skiass Veronika Aigner feierte vor kurzem mit Guide und Schwester Elisabeth Aigner in St. Moritz den 60. Sieg im Paraski-Weltcup. Bei den Paralympics im März in Cortina planen die beiden nach Peking 2022 den nächsten Gold-Coup. Kurzfristiges Ziel ist der Heim-Weltcup nächste Woche in Saalbach-Hinterglemm. Zuvor sorgte „Vroni“ mit einem Video für großes Aufsehen.
Das Video wurde bereits über 430.000 Mal auf Instagram gesehen, erhielt schon über 10.000 Likes. Dabei sind zwei Noriker-Pferde zu sehen, die auf einer Tretmühle laufen. „Vroni“ kommentiert: Holzschneiden durch Pferde-Kraft.“
„Kann nicht verstehen, dass da gemeckert wird“
Einige wenige Kritiker gibt es aber auch. Eine Userin hält fest: „Find ich klasse. Kann nicht verstehen, dass da wieder wegen ‘nicht artgerecht‘ rumgemeckert wird. Die zwei sehen super aus.“ Veronika antwortet: „Das sind Leute, die sich einfach nicht auskennen. Pferde lieben es, etwas zu machen.“
„Da rede ich gegen eine Wand“
Die Niederösterreicherin unterstreicht: „Wir machen alles mit ihnen, Mähen, Holzrücken, Schwadern, Kreiseln, Kutschefahren, Reiten. Die Burschen haben ein sehr vielseitiges Programm. Ich versuche allen Kritikern immer wieder zu erklären, dass es den Tieren bei uns absolut supergeht und ich sie über alles liebe. Aber da rede ich gegen eine Wand.“
Tierisch gut sind auch ihre Tätowierungen. Auf ihrem Körper gibt es schon eine Kuh, einen Fuchs, einen Hirsch, den Kopf eines Noriker-Pferdes und einen Traktor. Berufswunsch nach der Karriere: Landwirtin!
Schon häufiger vom Pferd gefallen
Vom Pferd ist die 22-Jährige, die nur acht Prozent Sehvermögen hat, dagegen schon häufiger gefallen: „Das gehört dazu, das kann immer passieren. Du musst halt gleich immer aufsteigen und weiter geht‘s.“ Weitere Hobbys von ihr sind die Landjugend Hafnerberg-Nöstach und die Freiwillige Feuerwehr Gloggnitz Eichberg.
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