Der Beteiligungsbericht des Landes Tirol liefert einmal mehr interessante Kennzahlen. 13 von 37 Unternehmen stehen im vollständigen Landeseigentum. Sie sind für viele Menschen im Land ein Arbeitgeber.
Einen interessanten Einblick liefert der kurz vor dem Jahresende erschienene Beteiligungsbericht des Landes. Aus diesem geht hervor, dass das Land Tirol an exakt 37 heimischen Unternehmen Anteile hat.
Ein genauerer Blick zeigt, dass 13 der Unternehmen im vollständigen Eigentum des Landes stehen. Darunter fallen etwa die Hypo Tirol Bank AG, die Tirol Kliniken GmbH oder der Landesenergieversorger Tiwag, um nur drei zu nennen. Diese drei sind übrigens auch die größten Arbeitgeber. An den restlichen 24 Unternehmen ist das Land mit mindestens 12,5 Prozent beteiligt.
Der Bericht ist ein wichtiges Serviceinstrument für die Politik, die Verwaltung sowie die interessierte Öffentlichkeit.

LR Mario Gerber
Bild: Christof Birbaumer
Arbeitgeber für mehr als 14.800 Menschen im Land
Apropos Arbeitgeber: Insgesamt beschäftigen die 37 Landesbeteiligungen 14.805 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ermöglichen 150 Lehrlingen eine fundierte Ausbildung. Im Jahr 2024 erwirtschafteten die Unternehmen rund 3,7 Milliarden Euro Umsatz und tätigten Investitionen von 632 Millionen Euro.
Der Bericht weist neben diesen interessanten Kennzahlen auch strukturelle Neuerungen auf. So hat das Land im Jahr 2025 an der Tiroler Übertragungsnetz GmbH 51 Prozent übernommen, die Fernpassstraße GmbH neu gegründet und unterdessen die Forschungs- und Wissenschaftsagentur Tirol GmbH wieder aufgelöst.
„Jährlicher Bericht schafft Transparenz für Tiroler“
Wie der zuständige Wirtschafts-Landesrat Mario Gerber (ÖVP) betont, „schafft der jährliche Beteiligungsbericht Transparenz über Aufgaben, Leistungen und Entwicklungen der Landesbeteiligungen und ist damit ein wichtiges Serviceinstrument für Politik, Verwaltung und die interessierte Öffentlichkeit“.
Grund für die Beteiligungen ist, dass das Land dort Strukturen schaffen möchte, wo sie für die Daseinsvorsorge und die regionale Entwicklung als besonders wichtig erachtet werden.
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