Erstmals in der Geschichte der Internationalen Raumstation ISS holte die US-Raumfahrtbehörde NASA eine vierköpfige Besatzung wegen medizinischer Probleme vorzeitig zurück zur Erde. Elf Stunden nach dem Aufbruch nahm die kosmische Reise der Astronauten ein Ende.
Zena Cardman und Michael Fincke, der Japaner Kimiya Yui und der russische Kosmonaut Oleg Platonow sind um etwa 9.42 Uhr (MEZ) im Meer vor der Küste des US-Bundesstaates Kalifornien gelandet.
Empfang mit Jubel und Applaus
Weniger als eine Stunde nach dem sogenannten Splashdown verließen die vier Astronauten mit Unterstützung nacheinander die Kapsel und wurden von SpaceX-Mitarbeitern auf einem Schiff mit Jubel und Applaus empfangen, wie in der NASA-Übertragung zu sehen war. Bevor die Crew aufs Festland geflogen wurde, stand zunächst eine routinemäßige medizinische Untersuchung an. Jeder Aufenthalt im All ist eine enorme körperliche Belastung.
In der vergangenen Woche hatte die NASA zuerst einen Außeneinsatz an der ISS wegen gesundheitlicher Probleme eines Crew-Mitglieds kurzfristig abgesagt – und dann mitgeteilt, dass sie wegen des Problems die komplette vierköpfige Crew vorzeitig zurück zur Erde holen werde.
Zur Identität des Crew-Mitglieds und zu Details wollte sich die NASA aus Gründen der Privatsphäre nicht äußern. Das Mitglied der „Crew 11“ sei in stabilem Zustand. Man wolle aber sichergehen und die bessere medizinische Versorgung nutzen, die auf der Erde möglich sei.
Der medizinische Chef der NASA, James Polk, sprach seinerseits von einem „weiterhin bestehenden Risiko“ und einer „noch ungeklärten Diagnose“ als Gründe für die Entscheidung.
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