Rekordflüge

Wingsuite-Held aus NÖ feiert Sportgeschichte

Österreich
06.01.2026 22:00

Er hat spanische Luftsportgeschichte geschrieben: Lukas Loibl (26) aus Niederösterreich. Bereits im Jahr 2024 konnte er polarisieren und für Staunen sorgen – mit seinen aktuellen, waghalsigen Flügen hat er „historische Maßstäbe“ gesetzt, sagt er ...

Lukas Loibl spricht gerne von Inspirationen, von imposanten Lagen und historischen Bedeutungen. Bereits 2024 stellte der Extremsportler aus Niederösterreich einen Rekord auf, als er mit seinem Teamkollegen Filip Kubica durch ein Loch flog – Aiguille Percee in Frankreich. Das Duo hat Geschichte geschrieben. Wingsuit-Flieger Loibl freilich Blut geleckt. Am Adrenalin-Kick, der Show, der Publicity. Und so startete er jetzt die nächste waghalsige Aktion in Spanien

Der 26-Jährige suchte sich ein neues Loch – jenes von Castell des Castells im Wingsuit. Es ist ein natürlicher Felsbogen („Arch“), den er im Spezial-Stoffanzug passierte – „ein weltweit einzigartiger Wingsuit-Flug“, sagt Loibl, auf den kurz darauf der nächste spektakuläre Rekordflug folgen sollte.

Lukas Loibl ist Wingsuit-Pilot und braucht den Adrenalin-Kick.
Lukas Loibl ist Wingsuit-Pilot und braucht den Adrenalin-Kick.(Bild: Lukas Loibl)

Und zwar über dem ikonischen Castillo de Monteagudo in der Region Murcia. Mit mehr als 200 km/h flog der Niederösterreicher unter dem ausgestreckten Arm der Christusstatue vorbei.

„Beide Orte sind einzigartig und stellen völlig unterschiedliche technische Herausforderungen dar“, sagt Loibl stolz. „Solche Flüge sind nur durch jahrelange Erfahrung, intensives Training und absoluter Präzision möglich. Innerhalb von wenigen Tagen zwei Premieren zu realisieren, ist etwas ganz Besonderes.“ Ziel war es, das kulturelle Erbe Spaniens mit sportlicher Höchstleistung in den Fokus zu rücken. Und das ist gelungen.

Tragödie um Base-Jumper
Während die Extrem-Challenge für Loibl positiv geendet hat, musste ein Spitzensportler aus Wien in Italien auf der Suche nach dem Adrenalin-Kick sterben. Ein Base-Jumper (44) verlor nach einem Sprung vom Berg Brento in Trentino die Kontrolle. Sein Begleiter filmte den Sprung – den letzten seines Freundes.

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