Setzte auf Kryptogeld

Hausbank rettete Kunden gleich zweimal vor Betrug

Niederösterreich
06.01.2026 06:00

Ein 61-Jähriger aus dem Bezirk Zwettl fiel wiederholt auf dieselbe Masche hinein, nachdem er etwas Geld auf einer Internetplattform investierte. Nach dem Betrugsversuch, bei dem seine Bank das Geld gerade noch zurückholen konnte, lockten einen Monat später für den Mann unwiderstehliche 47.000 US-Dollar.

Eigentlich wollte der 61-Jährige aus dem Bezirk Zwettl 580 Euro in Kryptowährung auf einer Onlineplattform investieren. Eine Woche später erhielt er zwei Rückzahlungen in Höhe von je 190 Euro. Weil er von einem großen Gewinn ausging, wollte er sich alles wieder auszahlen lassen. Nach Telefonaten musste er auf der Internetseite Formulare ausfüllen, dann folgten Whatsapp-Kontakte mit Anweisungen. Der Mann überwies dann „Bearbeitungskosten“. Weil sein Geldsegen aber ausblieb, fragte er bei seiner Bank nach, die Alarm schlug und sein Geld noch retten konnte.

Nochmals mit 47.000 US-Dollar gelockt
Einen Monat später wurde der 61-Jährige nochmals mit 47.000 US-Dollar gelockt. Er musste den eingescannten Reisepass übermitteln, zur „Bearbeitung“ müsse er 12.209 Euro auf ein Schweizer Bankkonto überweisen. Das tat der Mann abermals, seine Hausbank schaffte es nochmal, das Geld von den Betrügern zurückzuholen.

Polizei warnt
„Mit dem schnellen Geld im Internet locken meist nur Betrüger. Auch würde keine Bank einen Kunden in Geldangelegenheiten über Whatsapp kontaktieren“, warnt Bezirkspolizeichefin Nicole Trappl auf „Krone“-Anfrage.

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