Riesengroßer Frust bei Halvor Egner Granerud! Nachdem Norwegens Skisprung-Star am Bergisel über eine halbe Stunde im Aufzug festgesteckt und wenig später die Qualifikation für den zweiten Durchgang verpasst hatte, ging er mit Innsbruck knallhart ins Gericht: „Ich habe diesen Ort so satt!“
Eine optimale Wettkampfvorbereitung sieht anders aus. Als Halvor Egner Granerud am Sonntag nach dem Probedurchgang wieder hinauf auf den Schanzenturm am Bergisel wollte, blieb er mit weiteren Springern im Aufzug stecken. Zudem hatte er offenbar auch noch seine Sprungausrüstung an, weil die Organisatoren die Tasche mit seinen Straßenschuhen verlegt hatten.
Finale hauchdünn verpasst
Somit blieb nicht viel Zeit für sein Aufwärmprogramm. Letztendlich war sein Sprung auf 118 Meter zu wenig, als 31. verpasste der zweifache Skisprung-Gesamtweltcupsieger sowie Vierschanzentournee-Triumphator von 2023 die Entscheidung hauchdünn. Eine herbe Enttäuschung – Granerud war richtig sauer auf die Veranstalter in Innsbruck.

„Das ist echt beschissen“
„Ich hoffe, dass sie nächstes Jahr keine Bewerbe mehr hier veranstalten dürfen. Das geht so nicht, das ist echt beschissen“, schimpfte er im Interview mit „Viaplay“ „Ich habe diesen Ort hier so satt. Ich frage mich, ob ich nächstes Jahr, wenn ich nicht um den Tournee-Sieg kämpfe, einfach die Gelegenheit nutze und auf den Bewerb hier pfeife.“
Entschuldigung folgte
Ingo Jenssen, der Pressesprecher der Tournee, erklärte, dass der Aufzug technische Probleme hatte, die zu Verzögerungen für einige Athleten – darunter auch Granerud – führten. „Das sollte nicht sein“, entschuldigte er sich für die unangenehme Situation.
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