Erneut sind die olympischen Halfpipe-Wettbewerbe von einem schweren Sturz überschattet worden. Der Neuseeländer Finley Melville Ives schlug hart auf die Eisröhre auf und musste lange behandelt werden. Er erlitt eine Gehirnerschütterung und eine Schulterverletzung, hieß es am Freitagabend.
Was war passiert?
Der Weltranglistenerste schlug – in seinem zweiten Qualifikationslauf in Livigno – am Freitag nach einem Trick hart auf die Eisröhre auf. Dabei verlor er sowohl seine Skier als auch seine Stöcke und blieb regungslos auf dem Kurs liegen.
Auf Trage abtransportiert
Sofort eilte medizinisches Personal heran und behandelte den neuseeländischen Ski-Freestyler, ehe die Zuschauer augenblicklich verstummten und um den Weltmeister bangten. Der Wettbewerb wurde mehrere Minuten unterbrochen. Am Abend folgte die erste Diagnose. Melville erlitt eine Gehirnerschütterung und eine Schulterverletzung.
Österreichs Freestyle-Ass Samuel Baumgartner gab im ORF aber zumindest schon leichte Entwarnung. „Was ich mitbekommen habe, geht es Finley soweit gut und es ist alles in Ordnung“.
Baumgartner bekam den schweren Sturz seines Kollegen vor seinem zweiten Lauf mit. „Ich habe gleich weggeschaut. Das war auch ein bissl ein Dämpfer für die ganze Stimmung am Start“, erzählte er. Seine eigene Leistung bei seinem Olympia-Debüt bewertete er mit einem klassischen „Nicht genügend“. Es sei eine „riesengroße Enttäuschung und absolut nicht das, was ich mir erwartet und erhofft habe“, sagte er. „Es war einfach nicht gut genug.“
Gold für Alex Ferreira
Die Goldmedaille sicherte sich in einem hochklassigen Finale erstmals der US-Amerikaner Alex Ferreira mit 93,75 Punkten knapp vor Überraschungsmann Henry Sildaru (93,00) aus Estland und dem Kanadier Brendan Mackay (91,00). Der 31-jährige Ferreira komplettierte damit seinen Olympia-Medaillensatz nach Silber in Pyeongchang 2018 und Bronze in Peking 2022.
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