Jahresbilanz ziehen die fliegenden Lebensretter des ÖAMTC in Niederösterreich! Hochmoderne Christophorus-Rotoren treiben die Lebensrettung voran. Die „Krone“ kennt die exakten Zahlen...
Sie sind gut zu erkennen: leuchtend gelb, kraftvoll und punktgenau im Einsatz. Die ÖAMTC-Notarzthubschrauber sind aus dem Himmel über Niederösterreich nicht mehr wegzudenken – und aus der medizinischen Akutversorgung schon gar nicht. 4265 Einsätze im Jahr 2025 sprechen eine klare Sprache: Im Schnitt zwölfmal täglich heben sie ab.
Gelb, schnell und unverzichtbar
Mit Christophorus 2, 3 und 15 stehen drei Notarzthubschrauber im Dauereinsatz, dazu der in Wiener Neustadt stationierte Intensivtransporthubschrauber, der Patienten zwischen Spitälern verlegt und bei Notfällen entlastet. Ein Fixpunkt liegt im Herzen der blau-gelben Bergwelt: Ybbsitz. Von hier aus hob der stationierte Hubschrauber im Jahr 2025 924-mal ab – oft zu Einsätzen, bei denen Straßen zu langsam oder unpassierbar sind.
Nachteinsätze aus Gneixendorf
Pionierarbeit leistet weiter Christophorus 2 aus Gneixendorf. Als erster Notarzthubschrauber Österreichs im 24-Stunden-Betrieb startete er allein heuer zu 352 Nachteinsätzen.
Das Einsatzgeschehen zeigt, wo die größte Dringlichkeit liegt: 2303-mal wurden die Crews zu internistischen und neurologischen Notfällen alarmiert – Herzinfarkte, Schlaganfälle, akute Lebensgefahr. Dazu kamen hunderte Unfälle im Verkehr, bei der Arbeit, zu Hause oder in der Freizeit. 52 Taubergungen waren nötig, weil kein Landeplatz erreichbar war. Insgesamt 2835 Primäreinsätze, bei denen Notärzte und Flugretter direkt zum Notfallort flogen.
Das Ziel: Leben retten!
„Hinter jeder Alarmierung steht ein Mensch in einer Ausnahmesituation“, sagt der Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, Marco Trefanitz. Und genau dafür sind sie da: die gelben Helikopter, die keine Umwege kennen – nur ein Ziel. Leben retten.
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