Das hat er sich ganz anders vorgestellt! Eigentlich wollte der Schweizer Routinier Simon Ammann mit einem guten Ergebnis beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen Selbstvertrauen tanken und die Verantwortlichen von sich überzeugen, doch nun wird die Skisprung-Legende aus dem Vierschanzentournee-Kader gestrichen.
Die Tournee und Ammann, eine echte Liebesbeziehung ist zwischen den beiden trotz der vielen, vielen Teilnahmen nie entstanden. Abseits von Olympia-Gold gewann der Schweizer auch Skisprung-WM-Gold und Skiflug-WM-Gold sowie 23 Weltcup-Bewerbe, die Tour-Gesamtwertung entschied er aber auch in seinen besten Zeiten nie für sich. Und jetzt gibt’s einen herben Rückschlag!
Trunz und Peier bekommen Chance
Für Ammann ist die Tournee nach zwei Springen bereits vorbei. Sowohl beim Auftakt in Oberstdorf als auch am Donnerstag in Garmisch-Partenkirchen verpasste der 44-Jährige den Sprung in den zweiten Durchgang. Gemeinsam mit Landsmann Juri Kesseli wird die Legende aus dem Tournee-Kader gestrichen, Felix Trunz und Killian Peier bekommen nun ihre Chance.
Olympia-Start wackelt
Jetzt droht auch der Olympia-Traum von Ammann zu platzen. Sowohl 2002 in Salt Lake City als auch 2010 in Vancouver kürte sich der Schweizer zum Doppel-Olympiasieger. Der Routinier will den Zauber der Winterspiele ein weiteres Mal erleben, doch sein Start in Mailand und Cortina wackelt aufgrund seiner schwachen Form gewaltig.
Ammann hofft auf einen von vier Olympia-Startplätzen im Team der Eidgenossen. Gregor Deschwanden, derzeit Tournee-18., gilt als gesetzt, auch Sandro Hauswirth (21.) sammelte bisher gute Argumente.
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