Auch im nächsten Jahr wird in Niederösterreich laufend am heimischen Bahnnetz weiter getüftelt, geplant und ausgebaut – für bessere und noch schnellere Verbindungen.
Während mit den Feiertagen ein bisschen Ruhe ins Land gezogen ist, planen die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) derweilen schon fleißig weiter, um das Bahnangebot für Pendler, Reisende und auch für den Gütertransport im kommenden Jahr weiter zu attraktiveren. Alleine in Niederösterreich werden im neuen Jahr 839 Millionen Euro investiert.
Entlang der Weststrecke gehen die Erhaltungsarbeiten kontinuierlich weiter. Zwischen Dürrwien und Rekawinkel wird ein bestehendes Natursteingewölbe gegen ein Stahlbetontragwerk ausgetauscht. Der neue, barrierefreie Bahnhof Maria Anzbach auf der Alten Weststrecke wird im Frühjahr fertig sein. Und in Neulengbach starten Arbeiten für die Errichtung eines elektronischen Stellwerks und der Oberleitung.
Was passiert südlich von Wien?
Die Planung für den viergleisigen Ausbau zwischen Wien Meidling und Mödling gehen weiter. Die Arbeiten für die viergleisige Nordeinfahrt des Wiener Neustädter Hauptbahnhofes werden fortgesetzt – zur Freude der Anrainer größtenteils hinter den neuen Lärmschutzwänden. Weiters erfolgt die Attraktivierung der Pottendorfer Linie, die Sanierung des Viadukts „Kalte Rinne“ auf der Semmeringbahn sowie der Weiterbau des Semmering-Basistunnels.
Die Neueröffnung des Bahnhofes Himberg ist im November anberaumt. Der Umbau des Bahnhofes Götzendorf ist in Planung, für die Flughafenspange, die den Flughafen an das internationale Hochleistungsstreckennetz anbindet, läuft ein UVP-Verfahren.
Arbeiten entlang der Nordbahn
Nachdem im Mai 2026 die neue Straßenunterführung in Silberwald für den Verkehr freigegeben werden kann, folgt im Herbst die Fertigstellung der modernen und barrierefreien Haltestelle. Die Arbeiten im Bereich des Bahnhofs Gänserndorf werden 2026 ebenfalls fertig, parallel laufen die Arbeiten im Gemeindegebiet von Angern mit dem Bau der Straßenüberführung der L3027 und dem Neubau der sogenannten „Europabrücke“ an
Schneller Takt für Badner Bahn und Mariazellerbahn
Zusätzliche 15 Millionen Euro pumpt das Land in die Verbesserung von Bahninfrastruktur auf der Mariazellerbahn und der Badner Bahn, sagt Landesvize Udo Landbauer. „Damit bekommen die Regionalbahnen verlässliche Intervalle und eine bessere Infrastruktur“, erklärt der FPÖ-Politiker, den Halbstundentakt auf der Mariazellerbahn zu sichern, weil die Nachfrage seit dem Fahrplanwechsel 2024 auf 2000 Gäste pro Werktag angestiegen sei. „Wir sichern damit also das Angebot ohne Wenn und Aber“, so der Landesvize.
Bei der Badner Bahn stehe eine ganz stark frequentierte öffentliche Pendler- und Schulverbindung im Fokus. „Unsere Infrastrukturmaßnahmen garantieren dort einen 7,5-Minuten-Takt nach Wiener Neudorf und den 15-Minuten-Takt nach Baden.“
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.