Sturz im Copper-Slalom

Kein Bruch! Hörhager kommt mit dem Schock davon

Ski Alpin
30.11.2025 19:26

Entwarnung seitens der Tirolerin Lisa Hörhager (24) nach ihrem Sturz im ersten Durchgang des Slaloms von Copper Mountain: Die Knie sind heil geblieben, auch ein befürchteter Bruch nach starken Schmerzen am Unterarm wurde mittels Röntgen ausgeschlossen.

Die „Krone“ berichtet aus Copper Mountain

Am Vortag gehörte Lisa Hörhager noch zu den strahlenden Gesichtern im Zielbereich von Copper Mountain, fuhr als 22. zu ihren ersten Punkten in einem Riesentorlauf. Die besonders lukrativ waren, neben den 1.400 Euro an Preisgeld wurde sie mit dem „Bibbo Award“ in Höhe von 5.000 US-Dollar, umgerechnet 4.300 Euro ausgezeichnet. Den Stifel, Hauptsponsor der US-Skievents, nach jedem Rennen verteilt. Und zwar an jene Läuferin, die bei der Gleichung Startnummer minus Endplatzierung den höchsten Wert hat. „Super, ich nehme das Geld gerne mit“, lächelte Hörhager, die versprach: „Wir Mädels gehen gerne auf eine Kaffeerunde – die nächste geht auf mich.“

Nach dem Riesentorlauf wurde Hörhager mit 5.000 US-Dollar belohnt.
Nach dem Riesentorlauf wurde Hörhager mit 5.000 US-Dollar belohnt.(Bild: Instagram/USSkiTeam)


Heute endete ein vielversprechender erster Slalom-Durchgang mit schmerzverzerrtem Gesicht: Auf Top-15-Kurs liegend kam die 24-Jährige wenige Tore vor dem Ziel zu Fall, überschlug sich. Und blieb minutenlang im mucksmäuschenstillen Zielraum liegen. Cheftrainer Roland Assinger und die Ärzte eilten herbei. Glück im Unglück: Hörhager konnte nach einiger Zeit selbstständig aufstehen, die Knie sind zum Glück heil geblieben. Einzig der Unterarm, mit dem sie nach dem Sturz am Tor hängen geblieben war, bereitete Sorgen. Hörhager musste zum Röntgen, bekam dann Entwarnung: Nur eine Prellung, kein Bruch des rechten Ellenbogens.

„Im Weltcup angekommen“
Zuletzt war Hörhager immer besser in Fahrt gekommen, hatte sowohl in den Slaloms von Levi und Gurgl sowie dem Riesentorlauf in Copper gepunktet. „Ich habe meine Zeit gebraucht, um nach meiner Verletzung im Weltcup anzukommen“, meint Hörhager. Die sich vor vier Jahren bei einem Trainingssturz in Sölden das Kreuzband im linken Knie gerissen hatte - das blieb ihr jetzt zum Glück erspart!

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