Eigentlich wollte eine Frau nur nicht mehr benötigte Kinderkleidung im Internet günstig weiterverkaufen. Dass sie selbst dabei in eine Falle tappen kann, damit hat sie nicht gerechnet. Nun ist viel Geld weg.
Schnell alte Sachen zu ein bisschen Geld machen: Das hatte sich auch eine Kremserin gedacht, als sie sich von Kinderkleidung trennen wollte, aus der ihr Sprössling bereits hinausgewachsen ist. In wenigen Klicks hat sie diese auf eine bekannte Verkaufsplattform online gestellt.
Versand statt Abholung
Es dauert auch nicht lange, da meldete sich der erste Interessent. Die beiden einigten sich auf einen Preis und auch gleich auf einen Termin, an dem das Gewand abgeholt werden soll. Kurz davor sagte der Unbekannte allerdings ab. Er könne doch nicht persönlich kommen, würde die Kleidung aber trotzdem gerne kaufen. Also einigte man sich auf einen Versand und auf die Zahlungsabwicklung über die eigene Bezahlmethode des Online-Flohmarkts.
Doch die Kremserin übersah dabei, dass ihr der Unbekannte einen gefälschten Link zuschickte. Und sie hinterfragte nicht, warum sie als Verkäuferin sämtliche Unterlagen ihres Bankkontos preisgeben musste. Sie tat es trotzdem – und ermöglichte damit dem Kriminellen, 900 Euro auf ein deutsches Konto zu überweisen. Ein höherer Schaden konnte vermutlich durch das Sperren des eigenen Kontos verhindert werden. Der Fall wurde angezeigt.
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