Eine größere Form der Anerkennung gibt es für einen österreichischen Fußballklub nicht: Der Tabellenführer der international kaum beachteten heimischen Bundesliga wird vom derzeit besten Verein der Welt ernst genommen. Es gibt ja durchaus Parallelen: vor allem die Dominanz, mit der beide ihre Ligen beherrschen – während Real in Spanien gegen Atletico und Barcelona um den Titel raufen muss.
Der Unterschied liegt nicht nur in der Klasse der jeweiligen Meisterschaft, sondern auch in den Ursachen für die Erfolgsläufe: Die Bayern haben mehr als ein Jahrzehnt gespart, durch finanzielles Haushalten bewusst auf große Titel verzichtet, und sie spielen jetzt in der allgemeinen Wirtschaftskrise ihre Stärke voll aus – wenn denen ein Sponsor ausfällt, lächeln sie nur milde.
Salzburgs Macht wird hingegen von einem einzigen Geldgeber getragen: Red-Bull-Boss Didi Mateschitz allein verlieh dem Klub Flügel. Und er könnte sie auch von heute auf morgen wieder stutzen. Das mag herzlos klingen: Es war aber die einzige Chance, sich aus der dahinsiechenden österreichischen Bundesliga zu erheben – und nach den Sternen zu greifen!
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