Die ehemalige Außenministerin Karin Kneissl fühlt sich in Russland als „Teil der lokalen Gemeinschaft“. Laut einem Bericht wohnt Kneissl seit eineinhalb Jahren in einem Dorf in der Region Rjasan. Dort habe sie ein neues Kapitel aufschlagen dürfen, sagte Kneissl.
Die „Lebensweise des russischen Dorfes“ stehe ihr nahe, sie fühle sich bereits „als Teil der lokalen Gemeinschaft“. Laut einem Bericht der regierungsnahen russischen Plattform „FederalPress“ traf sich die Ex-Außenministerin kürzlich mit dem Regionalgouverneur Pawel Malkow. Die beiden hätten sich „über das Leben, das Arbeiten und soziale Handeln in der Region“ ausgetauscht. Auch ihr Hund Winston sei mit dem Treffen zufrieden gewesen, sagte Kneissl. Malkow sprach von einer „warmen Atmosphäre“.
Die Ex-Ministerin hielt mehrere Vorträge an der Universität von Rjasan. Sie teile „Wissen und Erfahrung“ mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Region, sagte der Gouverneur. Demnächst werde sie wohl an der Schule der Luftlandetruppen zu Gast sein.
Hier sehen Sie ein Posting von Kneissl:
Mehrere Standbeine
Kneissl ist auch am Geopolitik-Thinktank G.O.R.K.I an der Staatlichen Universität St. Petersburg tätig. Von Dezember 2017 bis Juni 2019 war sie in der ÖVP/FPÖ-Koalition Außenministerin. In ihrer Amtszeit tanzte sie auf ihrer Hochzeit in der Steiermark mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin und machte einen tiefen Knicks von ihm. Das wurde international kritisiert.
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