25.12.2013 14:17 |

"Wir vergeben ihm"

Israel spottet über Jesus-Aussage von Abbas

Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hat mit seiner Aussage, Jesus sei ein "palästinensischer Botschafter" gewesen, Widerspruch und Spott bei der israelischen Regierung ausgelöst. "Abbas hätte das Neue Testament genauer lesen sollen, bevor er solch blanken Unsinn sagt", meinte der Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem, Yigal Palmor, am Mittwoch.
Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

"Wir vergeben ihm, denn er weiß nicht, was er tut", ergänzte der Sprecher im religiös-zionistischen Radiosender Arutz Scheva in Anspielung auf ein überliefertes Wort Jesu am Kreuz an seine Henker. Jesus sei eindeutig ein Jude gewesen, so Palmor.

"Jesus, ein Palästinenser"
Abbas hatte laut dem Sender in seiner Weihnachtsansprache gesagt: "In Bethlehem wurde vor 2.000 Jahren Jesus geboren - ein Palästinenser, der die frohe Botschaft brachte und eine Führungsgestalt für Millionen Menschen weltweit wurde. Wir tun unser Bestes, seinem Beispiel zu folgen, während wir zwei Jahrtausende später nach unserer Freiheit streben."

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).