Das Österreichische Weltraum Forum in Innsbruck lädt am Samstag bei freiem Eintritt zum Blick hinter die Kulissen der Weltraumforschung. Familien und alle Interessierten erwartet ein vielfältiges Programm.
„Wenn ein Kind vor einem Raumanzug steht und den Blick Richtung Himmel richtet, springt der Funke über“, sagt Gernot Grömer. Der Direktor des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) wirbt damit für den „Open-Space-Day“, der am Samstag in Raumanzugslabor des ÖWF in Innsbruck stattfindet. Er richtet sich an Familien mit Kindern ab fünf Jahren und an alle, die sich für Weltraumforschung interessieren.
„Wissenschaft beginnt mit Staunen – und genau das möchten wir mit dem Open-Space-Day erreichen“, erklärt Grömer. „Diese Begeisterung kann Antrieb für eine spätere Karriere in der Forschung, Technik oder Raumfahrt werden.“
Wichtiges Forschungszentrum
Innsbruck ist dafür gar kein schlechtes Pflaster. In der Landeshauptstadt befindet sich neben Wien der zweite Sitz des ÖWF. Dieses spielt in der internationalen Weltraum-Analogforschung eine bedeutende Rolle. Analogmissionen simulieren die Bedingungen für eine Weltraummission auf der Erde.
Zudem ist das ÖWF an zwei Satelliten zur Erforschung von Weltraumschrott beteiligt und betreibt Europas einziges Vertikal-Laufband, mit dem Bewegung bei weltraumähnlichen Bedingungen simuliert werden kann.
Programm für Groß und Klein
Auch dieses Laufband stellen die Fachleute vom ÖWF am Samstag zwischen 14 und 17 Uhr vor, ebenso den Raumanzug-Simulator „Aouda“, der bei Mars-Analogmissionen weltweit zum Einsatz kommt. Wer schon immer wissen wollte, wie der Jupiter riecht oder wie die Sterne klingen, kann entsprechende Workshops besuchen. An Probierstationen lässt sich testen, wie man sich als Astronaut fühlt. Weiters warten ein kindgerechtes Weltall-Quiz und eine Werkstatt für Wasserraketen. Der Termin ist nicht zufällig gewählt: Einen Tag später ist der Internationale Tag des Mondes und der Weltraumforschung.
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