23.11.2013 17:58 |

Weltcup-Auftakt

ÖSV-Adler bei Teambewerb in Klingenthal nur Fünfte

Nicht nach Wunsch hat für Österreichs Skispringer am Samstag die Olympia-Saison begonnen. Im Teambewerb in Klingenthal, der wegen zu starken Windes nach dem ersten Durchgang abgebrochen wurde, landeten Wolfgang Loitzl, Andreas Kofler, Thomas Morgenstern und Gregor Schlierenzauer nur auf Platz fünf. Der Sieg ging an Slowenien vor Deutschland, Japan und Polen.
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"Das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Drei Leute haben in einem Sprung bei Weitem nicht das gebracht, was sie draufhaben", stellte ÖSV-Cheftrainer Alexander Pointner fest. Sehr erfreulich sei für ihn die Performance von Morgenstern gewesen, der nach einer persönlichen Krise und Auszeit seinen ersten Wettkampf seit über acht Monaten absolvierte.

Mit einem 134,5-m-Satz war der Kärntner der Beste des ÖSV-Quartetts. "Er springt sehr konstant, war gestern schon im Probedurchgang der Weiteste. Seine Teamkollegen haben das genauso drauf, aber sie haben es heute nicht auf die Schanze gebracht", konstatierte Pointner.

Schlierenzauer greift in den Schnee
Für Weltcup-Titelverteidiger Schlierenzauer war der Sprung auf 127,5 Meter schon nicht das Gelbe vom Ei, dann griff er auch noch vor der Sturzlinie nach dem Telemark in den Schnee. "So was kann passieren am Anfang, wenn man auf Schnee geht", äußerte der Cheftrainer Verständnis. "Es waren schon Rillen drinnen, und er ist dann reingefahren. Grundsätzlich kann er Ski fahren." Dass die Konkurrenz sehr dicht beisammen ist, habe man schon davor gewusst.

Morgenstern war den Umständen entsprechend sehr zufrieden. "Es war sehr schwer zu springen bei den wechselhaften Bedingungen. Darum bin ich sehr glücklich, dass die Konstanz da ist und jeder Sprung eigentlich eine Steigerung ist", freute sich der 27-jährige dreifache Olympiasieger über seine Performance. Die Wettervorhersagen für den ersten Einzelbewerb der Saison am Sonntag (13.30 Uhr/live ORF eins) waren allerdings ähnlich.

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