Körperverletzung, sexuelle Belästigungen, Drogenhandel, Sachbeschädigung - das Vorstrafenregister des 36-Jährigen ist schier endlos. Doch damit nicht genug, soll der Verdächtige in den 90er-Jahren in seiner Heimat in Alanya einen Landsmann erschlagen haben. Nach der Tat tauchte der mutmaßliche Mörder unter - und konnte sich über 15 Jahre lang erfolgreich vor der Justiz verstecken.
Nun ging der Verdächtige jedoch in Österreichs Bundeshauptstadt den Ermittlern ins Netz. Fahnder hatten den Mann ausfindig gemacht und legten dem "Wiener Wohnen"-Angestellten am Mittwochvormittag an seinem Arbeitsplatz im 3. Gemeindebezirk die Handschellen an.
Der 36-Jährige, der offenbar unter falschem Namen erst im August vom zuständigen Magistrat eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten hatte, sitzt nun in der Justizanstalt Josefstadt - und wartet auf seine Auslieferung.










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