Wie berichtet, hatte der 70-Jährige im Juni - wie schon öfters davor - über eine Hotline die Dienste einer Prostituierten in Anspruch genommen. Die Frau erschien in Begleitung eines vorerst unbekannten Mannes, der vom Steirer eine höhere Summe Geld forderte. Als dieser sagte, er habe nicht so viel im Haus, soll ihm der Täter ins Gesicht und auf den Kopf geschlagen haben.
Während der alte Mann benommen zu Boden ging, nahmen die beiden Geld und drei Mobiltelefone an sich und verschwanden. Der Pensionist dürfte stundenlang bewusstlos am Fußboden gelegen sein und rief erst tags darauf seine Schwester an, die ihn ins Spital brachte.
Die Ermittlungen der Beamten führten zu der 23-Jährigen, die Anfang Oktober in einem Bordell in der Obersteiermark ausgeforscht wurde. Für sie lag ein europäischer Haftbefehl vor. Ende Oktober klickten dann auch für ihren 28-jährigen Lebensgefährten in Rumänien die Handschellen.
Beide Verdächtigen bestritten die Raubabsicht und meinten, dass der Freier die Prostituierte bedrängt habe. Deshalb habe der Rumäne ihn niedergeschlagen. Zudem hätten die beiden zwei Mobiltelefone und Kleidungsstücke mitgenommen, diese soll ihnen der Grazer aber freiwillig gegeben haben.










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