„Der Parkplatz vor dem Hochhaus an der Kremplstraße ist ein gefährliches Drogen-Dorado“, erklärt ein Fahnder: Dort hätten drei Linzer Burschen um zehn Euro Cannabis gekauft. Kaum hatte aber der Dealer das Geld, wollte er mit Hilfe zweier Komplizen die Drogen zurück.
Es kam zu einer Streiterei, Rauferei - und schließlich zu einem bewaffneten Raubüberfall: Ein 25-jähriger Nigerianer nahm dem 17-jährigen Philipp G. das Handy und Bargeld ab und setzte dann dem 17-jährigen Thomas S. eine scharf geladene und entsicherte Pistole ans Kinn. Ob der Schütze absichtlich abgedrückt hat oder der Schuss versehentlich beim Rangeln um die Waffe losgegangen ist, weiß das geschockte aber unverletzte Opfer nicht.
Foto in der Verbrecherkartei gefunden
Thomas fand aber ein Foto des geflüchteten Täters in der polizeilichen Verbrecherkartei, worauf die schwer bewaffnete Sondereinsatzgruppe Cobra die Wohnung des Afrikaners im Krempl-Hochhaus stürmte. Doch der gefährliche Drogenhändler hatte ein anderes Versteck aufgesucht. Nach ihm wird überall fieberhaft gefahndet.
Foto: Klaus Kreuzer









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