Unwetter im Burgenland

Schon 7 Millionen Euro an Flutopfer ausbezahlt

Burgenland
27.05.2025 19:00

Nach den verheerenden Unwettern im Vorjahr im Burgenland wurde mittlerweile mehr als die Hälfte der eingereichten Schadenssumme ersetzt. 1679 Anträge von Privaten und Unternehmen sind bisher eingelangt.

Die Unwetterkatastrophe vor fast einem Jahr ist allen Betroffenen in schrecklicher Erinnerung. Es schüttete in Strömen. Kleine Bäche wuchsen zu reißenden Flüssen an, die Fluten fegten über ganze Siedlungen hinweg, Straßen und Häuser waren von Schlamm bedeckt. Unter Tränen verloren Menschen ihr Hab und Gut. Ein Mann (77) kam tragisch ums Leben.

Fast 1700 Anträge eingelangt
Nach der Nacht auf 9. Juni galt vor allem im Bezirk Oberwart der Ausnahmezustand. Der Schaden ging in die Millionen. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hatte rasch finanzielle Unterstützung zugesagt. Beihilfen von 13,2 Millionen Euro wurden den Opfern zugesprochen.

„Mehr als die Hälfte des Geldes konnte aufgrund von Akontozahlungen und eingereichten Rechnungen bereits überwiesen werden“, teilt das Land Burgenland nun mit. Eingelangt sind 1679 Katastrophenanträge von Privathaushalten und Unternehmen.

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96 Prozent der Ansuchen sind erledigt. Für die Bearbeitung der restlichen Fälle wartet die Fachabteilung noch auf die Nachreichung ausständiger Unterlagen.

Reaktion aus der Landeshauptstadt

Fördersumme gestiegen
Nach dramatischen Ereignissen gilt eine Frist von drei Jahren, um Rechnungen vorlegen zu können. Im Zuge der Unwetter vom Juni 2024 wurde die Katastrophenhilfe-Richtlinie ausgeweitet – die Fördersumme zur Behebung von Schäden stieg für Haushalte von 70.000 Euro brutto auf maximal 150.000 Euro an, für Unternehmen und landwirtschaftliche Betriebe von 35.000 Euro netto auf 75.000 Euro.

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