Das Unglück hatte sich, wie berichtet, am Dienstagnachmittag in der Gemeinde Klein St. Paul im Bezirk St. Veit ereignet. Als der Fahrer des Schulbusses die Volksschulkinder nach Hause in die höher gelegenen Siedlungen hatte bringen wollen, kreuzte an einer unübersichtlichen Stelle der Bergstraße ein Reh die Fahrbahn. Der Bus stürzte 75 Meter über eine Böschung und blieb in einem Wald hängen. Der Lenker und fünf Kinder wurden verletzt, zwei der Kinder schwer.
Geschwisterpaar am schwersten verletzt
Am schwersten verletzt wurde bei dem Unfall ein neunjähriges Mädchen. Es erlitt Knochenbrüche, innere Verletzungen und eine Verletzung am Auge. Sein siebenjähriger Bruder, der ebenfalls auf der Intensivstation liegt, konnte schon von der Beatmungsmaschine genommen werden. Er hatte große Rissquetschwunden und einen Handbruch davongetragen. Ein sechsjähriger Bub aus derselben Familie ist das am leichtesten verletzte Kind im Klinikum. Weiters wird derzeit noch ein siebenjähriger Bub behandelt, der nicht mit den anderen Kindern verwandt ist.
Kinderchirurg Günter Fasching sagte: "Wenn man das Auto sieht, bin ich überrascht, dass es zu keinen schweren Kopfverletzungen gekommen ist." Die Eltern sind bei den Kindern, sie alle werden psychologisch betreut. "Wir sind zuversichtlich, dass alle Kinder das Klinikum wieder gesund verlassen werden", sagte Wilhelm Kaulfersch, Vorstand der Kinder- und Jugendheilkunde.













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