Der „Himmelshafen“ der Elisabethinen in Graz versorgt nun auch Obdachlose mit längerem Pflegebedarf. Die Segnung erfolgte am Mittwoch vor bunter Prominenz.
Am VinziDorf-Gelände in Graz-St. Leonhard liegt der „Himmelshafen“ der Elisabethinen. Das Hospiz wurde jüngst um eine Einheit ergänzt, in der wohnungslose Menschen Pflege und umfassende Versorgung bekommen – und zwar langfristig. Sechs Betten umfasst der neue „Himmelshafen Care“, drei davon stehen für die Langzeitpflege zur Verfügung. Die Aufenthaltsdauer richtet sich nach dem Betreuungsbedarf, grundsätzlich sind alle volljährigen Personen willkommen.
Professionelle Begleitung durch Hausärzte, Psychiater und Sozialarbeiter
Gedacht sind die barrierefreien Räumlichkeiten für Menschen, die im Gegensatz zu den Betreuten im Hospizbereich „noch nicht am Lebensende angelangt sind, aber zu krank sind, um auf der Straße zu leben“, erklärt Leiterin Stephanie Rovere. Hausärzte, Psychiater und Sozialarbeiter gewährleisten eine professionelle Begleitung. Finanziert ist das Pilotprojekt vorerst bis Mitte 2026.
Bei der Segnung am Mittwoch war von den Landesräten Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) und Hannes Amesbauer (FPÖ) über Grünen-Klubobfrau Sandra Krautwaschl bis Bürgermeisterin Elke Kahr (KPÖ) viel Polit-Prominenz vertreten. Mittendrin: Kabarett-Größe Paul Pizzera. Er ist Botschafter der Elisabethinen und half beim Fassaden-Anstrich mit. „Unter gütig-strenger Führung des Malermeisters“, wie er beim Festakt witzelte. Seine Mutter ist seit Langem ehrenamtlich im „Himmelshafen“ tätig.
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