Es wurde gerangelt und ein Messer lag in Griffweite. Da war es auch schon geschehen, die Klinge steckte im Oberschenkel des Gegners. Damit wurde aus dem banalen Streit in einer Arbeiterunterkunft im Innviertel ein ausgewachsener Einsatz mit Polizei und Rettung.
Der zuerst verbale Streit in einer Arbeiterunterkunft in Riedau eskalierte in der Nacht zum Samstag blutig. Die beiden Kontrahenten – zwei Rumänen – begannen zu rangeln, und ein 36-jähriger Arbeiter griff dabei zum Küchenmesser. Ob er es tat, weil ihn der andere von hinten angeblich festhielt, ist noch unklar.
Widerstandslose Festnahme
Jedenfalls bekam der Gegner, ein 29-Jähriger, die Klinge zehn Zentimeter tief in den linken Oberschenkel gerammt und wurde im Rieder Spital notoperiert. Der Messerstecher ließ sich widerstandslos festnehmen und sagte aus, dass er sich nur gewehrt habe.
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